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Giulia Gwinn steht vor ihrem Comeback in der Nationalmannschaft

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    DFB-Frauen: Giulia Gwinn kehrt zur WM-Qualifikation zurück

    Giulia Gwinn vom FC Bayern kehrt nach langer Abstinenz in die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen zurück. Die 22-Jährige steht im Aufgebot von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg für den Doppelpack gegen Israel.

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    Die 22-jährige Gwinn hatte im September 2020 im EM-Qualifikationsspiel gegen Irland (3:0) einen Riss des vorderen Kreuzbandes sowie weitere Bänderverletzungen im Knie erlitten. Nun steht die FC Bayern-Spielerin vor ihrem Comeback in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft. Bei der WM 2019 war sie als beste junge Spielerin ausgezeichnet worden.

    Auch für die frühere Stammtorhüterin Almuth Schult vom VfL Wolfsburg könnten die beiden WM-Qualifikationspartien gegen Israel die ersten Einsätze zurück im DFB-Trikot werden. Die 30-Jährige brachte im Frühjahr 2020 Zwillinge zur Welt. Merle Frohms gilt im DFB-Tor allerdings als gesetzt.

    Voss-Tecklenburg möchte Siegesserie fortsetzen

    Neben dem Duo berief Voss-Tecklenburg 22 weitere Spielerinnen. Zunächst steht am 21. Oktober (18.00 Uhr) ein Auswärtsspiel in Tel Aviv auf dem Programm, am 26. Oktober (16.05 Uhr) wird dann in Essen gespielt.

    "Unser Anspruch ist es, die nächsten Siege zu holen und dabei von Beginn an dominant und präsent aufzutreten. Das ist uns in den ersten beiden Spielen nicht von Anfang an gelungen. In diesem Bereich wollen wir uns steigern und mit Anpfiff hellwach sein" Martina Voss-Tecklenburg.

    Im September war die DFB-Auswahl mit zwei Kantersiegen gegen Bulgarien (7:0) und Serbien (5:1) in die Qualifikation für die Endrunde 2023 in Neuseeland und Australien gestartet. In der Gruppe H trifft Deutschland außerdem noch auf die Türkei und Portugal.

    DFB-Auswahl will über den Tellerrand schauen

    Die Duelle mit Israel sieht Voss-Tecklenburg auch abseits des Sportlichen als besonders an. "Es wird für uns alle und vor allem für die, die Israel noch nie besucht haben, eine beeindruckende Reise. Der Fokus liegt auf der WM-Qualifikation, wir werden jedoch daneben auch kulturelle, geschichtliche und gesellschaftspolitische Aspekte aufgreifen", erklärte die 53-Jährige.

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