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DFB-Elf spielt auch gegen die Schweiz 1:1 | BR24

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Auch die zweite Länderspielbegegnung der Deutschen Nationalmannschaft seit der Corona-Pause endete mit einem Unentschieden. In der Nations-League-Partie trennte sich die DFB-Auswahl mit 1:1 von der Schweiz.

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DFB-Elf spielt auch gegen die Schweiz 1:1

Auch die zweite Länderspielbegegnung der Deutschen Nationalmannschaft seit der Corona-Pause endete mit einem Unentschieden. In der Nations-League-Partie trennte sich die DFB-Auswahl mit 1:1 von der Schweiz.

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Wie schon in der ersten Begegnung in der Nations League gegen Spanien gab das Deutsche Team auch gegen die Schweiz die Führung wieder aus der Hand und spielte Unentschieden. In einem kräftezehrenden zweiten Spieltag musste sich die DFB-Auswahl in Basel mit einem mageren Punkt zufrieden geben. In Basel brachte Ilkay Gündogan die zunächst stärkeren Gäste in der 14. Minute in Führung. Doch nach einigen Abwehrschwächen gelang den Schweizern dank Silvan Widmer in der 58. Minute noch der Ausgleich.

Schwächen in Defensive und Fitness

Die DFB-Elf startete mit viel Tempo in die Partie. Bundestrainer Joachim Löw hatte etwas überraschend nur zwei Veränderungen in der Startelf vorgenommen. In der Abwehr-Dreierkette spielte Matthias Ginter für Emre Can, im Tor durfte sich Bernd Leno beweisen. "Die Eingespieltheit war mir in dem Fall etwas wichtiger", begründete Löw.

Die engagierte Spielanlage beider Mannschaften ähnelte sich stark. Auch die Schweizer hatten sich vorgenommen, das DFB-Team extrem früh unter Druck zu setzten, um das deutsche Aufbauspiel zu stören. Leno hielt gegen den früheren Frankfurter Haris Seferovic (12.). In der 14. Minute schoss Ilkay Gündogan das zunächst überlegene deutsche Team in Führung. Die DFB-Auswahl lag damit zur Halbzeit zwar mit 1:0 vorne, allerdings war das Spiel insgesamt sehr ausgeglichen.

Die Schweizer fanden zunehmend besser in die Partie und erspielten sich einige gute Torchancen. So auch in der 57. Minute, als Silvan Widmer die Hereingabe von Breel Embolo perfekt nutzte und die Gastgeber mit dem 1:1-Ausgleichtreffer belohnte. Die zweite Halbzeit war etwas mehr von Taktik als von hohem Tempo geprägt, wobei den Gästen sichtlich die Kräfte nachließen.

Mit sechs aktuellen Bundesliga-Profis in der Startelf sorgte der Gastgeber für enorme Unruhe in der deutschen Abwehr um Ginter, Antonio Rüdiger und Niklas Süle. Am Ende dürfte die Deutsche Mannschaft sogar froh über das Remis sein, denn Leno musste auch gegen den Wolfsburger Renato Steffen (26.) und den Schweizer Kapitän Granit Xhaka (44.) retten. Seferovic setzte einen Schuss, der abgefälscht wurde, auf das Tornetz (35.), zudem traf er den Außenpfosten (42.). Dem deutschen Mittelfeld fehlte in dieser Phase der Zugriff, um die entscheidenden Pässe vor den Torchancen zu verhindern.

Seit sechs Spielen ohne Sieg

Löw und seine Nationalspieler warten damit in dem neuen Wettbewerb weiter auf den ersten Sieg und stehen in den Oktober-Spielen in der Ukraine und in Köln gegen die Schweiz bereits mächtig unter Druck - wie bei der Erstauflage droht sogar der Abstieg aus der A-Gruppe. Dabei geht es auch um Punkte für die Weltrangliste. Deutschland sollte nicht weiter abrutschen, sonst drohen schwere Lose für die WM-Qualifikation 2022.

Wir schaffen es einfach nicht, aus den guten Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Es hängt auch mit der Kraft zusammen, dass die Spieler nicht ganz im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Wir werden im Oktober wieder richtig angreifen. Joachim Löw (Bundestrainer).

Schweiz - Deutschland: 1:1 (1:0)

Schweiz: Sommer - Elvedi, Akanji, Rodriguez (64. Zuber) - Widmer, Sow (80. Aebischer), Xhaka, Benito - Embolo (73. Vargas), Seferovic, Steffen - Trainer: Petkovic

Deutschland: Leno - Ginter, Süle (62. Tah), Rüdiger - Kehrer, Gosens (78. Can) - Kroos, Gündogan - Draxler, Werner, Sane (46. Brandt) - Trainer: Löw

Schiedsrichter: Michael Oliver (England)

Tore: 0:1 Gündogan (14.), 1:1 Widmer (58.)

Zuschauer: keine (in Basel)