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Logo des "Team D Paralympics"

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    Deutsches Team für die Paralympics nominiert

    134 Sportlerinnen und Sportler vertreten Deutschland bei den Paralympics. Aus Bayern sind Topstars wie Schwimmer Josia Topf und Radsportler Michael Teuber dabei. Die Spiele in Tokio finden vom 24. August bis 5. September statt.

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    Von
    • Robert Müller

    Insgesamt 4.400 Athletinnen und Athleten aus 160 Ländern werden in Tokio bei den Paralympics in 22 Sportarten um 539 Medaillen kämpfen. Das Team Deutschland wird in 18 der 22 Sportarten am Start sein.

    Mit den 134 Athletinnen und Athleten sind diesmal etwas weniger dabei als bei den vergangenen Spielen in Rio de Janeiro (148). 43 Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden in Japan ihr Paralympics-Debüt feiern.

    Radsportler Teubner zum sechsten Mal dabei

    Der Tegernseer Para-Radsportler Michael Teuber wird zum sechsten Mal an Paralympics teilnehmen. Die erfahrenste Athletin ist Speerwerferin Martina Willing aus Pasewalk. Die 61-Jährige feierte 1992 in Barcelona ihre Paralympics-Premiere und wird in Tokio ihre achten Spiele erleben.

    Bayerische Sportler von Basketball bis Radsport

    Neben Teuber gehören folgende Sportlerinnen und Sportler zu den Nominierten der bayerischen Landesverbandes: Maik Szarzewski (Para Bogensport), Fabian Diehm, Thomas Steiger (Goalball), Daniel Scheil (Para Leichtathletik), Matthias Schindler, Steffen Warias (Para Radsport), der Schwimmer Josia Topf, die Schützen Bernhard Fendt und Tobias Meyer sowie die Rollstuhl-Basketballerinnen Laura Katharina Fürst, Katharina Lang und Johanna Welin-Ryklin.

    Zwei paralympische Premieren

    Mit Para Badminton und Para Taekwondo werden zwei Disziplinen erstmals bei den Behindertenspielen ausgerichtet. Segeln wurde hingegen aus dem Programm gestrichen.

    Keine Medaillenvorgaben, aber hohe Ziele

    Der Chef de Mission Karl Quade hofft, dass trotz der "schwierigen Bedingungen durch die Coronapandemie eine schlagkräftige Mannschaft nominiert wurde". Medaillenvorgaben gebe es zwar keine. Er hofft aber, dass "unsere Sportlerinnen und Sportler auf den Punkt das persönliche Maximum abrufen können und unsere Mannschaft ihren Platz unter den Top-Nationen des Para Sports festigen wird."