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Deutsches Skisprung-Team springt am Holmenkollen auf Rang zwei | BR24

© picture-alliance/dpa

Deutschlands vierter Mann: Karl Geiger.

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    Deutsches Skisprung-Team springt am Holmenkollen auf Rang zwei

    Nach zwei Erfolgen in Serie belegen die deutschen Skispringer beim Teamspringen in Oslo Rang zwei. Die Gastgeber waren auf ihrer Heimschanze in Norwegen zu stark. Der Oberaudorfer Constantin Schmid führt weiter die Raw-Air-Wertung an.

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    • BR24 Sport

    Beim Teamspringen am Holmenkollen in Oslo flogen die deutschen Springer am Samstag auf Platz zwei, nach zwei Siegen in Serie schaffen sie also das nächste Podest in diesem Winter. Das deutsche Quartett Constantin Schmid (Oberaudorf), Pius Paschke (Kiefersfelden), Stephan Leyhe (Willingen) und Karl Geiger (Oberstdorf) musste sich nach zwei Durchgängen nur dem Gastgeber Norwegen geschlagen geben bei der ersten Station der Raw-Air-Tour in Oslo. Deutschland führt damit allerdings die Nationenwertung der Springer an.

    Schmid führt Raw-Air-Wertung an

    Schmid hatte mit seinem Sieg in der Qualifikation für das Einzelspringen am Sonntag die Führung in der Raw-Air-Gesamtwertung übernommen - und diese verteidigte der Oberaudorfer auch nach dem Team. "Jetzt sind wir mit drei von 16 Sprüngen durch, da stehen wir also noch ganz am Anfang. Ich bin sehr zufrieden mit dem Wettkampf, aber ich schaue da nicht auf die Gesamtwertung", sagte Schmid im ZDF.

    Vor allem Schmid (128 und 130 Meter) und Leyhe (128,5 und 127,5 Meter) zeigten bei dem Wettbewerb eine starke Leistung. Den dritten Platz belegte Slowenien, Favorit Österreich um Gelb-Träger Stefan Kraft musste sich mit Rang sechs begnügen. "Definitiv ein gelungener Start", fand Leyhe.

    Den Tagessieg mit dem Team sicherten sich die Norweger, die das ganze Heimspringen über vor dem Rest führten und besonders im Finaldurchgang ihre Klasse unterstrichen. Einzig der eigentliche Vorflieger Geiger enttäuschte überraschenderweise etwas aus deutscher Sicht. Er hat noch seine Probleme mit der Schanze in Oslo, wo der Wettkampf aufgrund der Coronakrise ohne Zuschauer stattfand.

    Zur Halbzeit war Deutschland noch der Führung nahe

    Zumindest bis zur Halbzeit waren die Deutschen noch ganz vorne dabei. Das Quartett um den Weltcup-Gesamtzweiten Karl Geiger lag mit 471,4 Punkten hinter den Norwegern (479,7) auf Platz zwei und ging mit rund viereinhalb Metern Rückstand auf die Skandinavier ins Finale.

    Paschke hatte wie schon in der Vorwoche beim Teamsieg in Lahti den Vorzug vor Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler (Siegsdorf) erhalten, der damit keine Rolle in der Raw-Air-Gesamtwertung spielen kann. Der Beste nach insgesamt 16 Wertungssprüngen (Qualifikation, Einzel und Team) in Norwegen kassiert 60.000 Euro Siegprämie.