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Deutscher Fußball-Bund verteidigt Türkgücüs Drittligazulassung | BR24

© picture-alliance/dpa

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    Deutscher Fußball-Bund verteidigt Türkgücüs Drittligazulassung

    Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat die Drittligazulassung von Regionalliga-Aufsteiger Türkgücü München verteidigt und auf einen offenen Brief des 1. FC Schweinfurt reagiert. Der hatte dem Verband vorgeworfen, nicht rechtmäßig gehandelt zu haben.

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    Der DFB verwies in seiner Reaktion auf eine Mitteilung vom 29. Juni, nach der Türkgücü München genau wie alle anderen Drittligaklubs die "Zulassungsvoraussetzungen im technisch-organisatorischen und wirtschaftlichen Bereich" für die kommende Saison erfüllt habe.

    Der 1. FC Schweinfurt hatte dem Verband in einem offenen Brief vorgeworfen, vor allem in der umstrittenen Stadionfrage zugunsten von Türkgücü und entgegen seiner Statuten gehandelt zu haben.

    DFB: Türkgücü plant Heimspiele in München

    Da der Verein kein eigenes Stadion besitzt und für die Ausweichstadien - das Münchner Olympiastadion und das Grünwalder Stadion - keine "uneingeschränkte Verfügbarkeit" besitzt, habe Türkgücü dem DFB auch die bis zu 300 Kilometer entfernten Stadien in Würzburg und Burghausen gemeldet. Der DFB unterstrich nun aber noch einmal, dass der Klub grundsätzlich plane, seine Heimspiele in München auszutragen.

    Konkurrent Schweinfurt, in der vergangenen Regionalligasaison Zweiter hinter Türkgücü, hatte die Konstellation mit der Arena in Würzburg, die offenbar als "Heimstadion" gemeldet ist, scharf angegriffen. Von einem "Strohmannstadion" sprach Geschäftsführer Markus Wolf in einem offenen Brief an den DFB, den der Verein am Montag veröffentlicht hatte.

    Türkgücü wie Verl und Saarbrücken

    Der DFB teilte nun außerdem mit, dass es keine Kilometerbeschränkung zur Erteilung einer Ausnahmegenehmigung in den DFB-Statuten gebe. Neben Türkgücü München hätten auch der SC Verl (Heimspiele in Paderborn) und der 1. FC Saarbrücken (Heimspiele in Frankfurt) eine Ausnahmegenehmigung beantragt und erhalten.