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Deutschen Eishockey-Stars droht Zwangsumzug nach Las Vegas

Die "Vegas Golden Knights" spielen ab Herbst erstmals in der Eishockey-Profiliga NHL. Die Spieler darf sich das Team fast nach Belieben von der Konkurrenz holen - auch Nationalspieler Tom Kühnhackl von Stanley-Cup-Sieger Pittsburgh droht ein Wechsel.

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"Das ist der größte Spaß, den ich jemals im Eishockey hatte", sagte General Manager George McPhee. Am Sonntag hatten alle 30 NHL-Mannschaften ihre Spielerlisten präsentiert, aus denen sich die "Golden Knights" ihren Kader zusammenstellen dürfen. Weil die NHL-Spitze den Neuling gerne von Beginn an konkurrenzfähig sehen will, darf sich Team Nummer 31 fast nach Belieben bedienen.

"Fast", weil die übrigen Teams ihre Topstars schützen durften. Einen Torwart, sieben Stürmer, drei Verteidiger oder einen Torwart und acht Feldspieler durften die NHL-Teams vor dem Zugriff der "Golden Knights" schützen. Die restlichen Kufencracks der jeweiligen Kader mussten aber auf die Liste für den "Expansion Draft", in dem sich Las Vegas bedienen darf. Einzige weitere Einschränkung: Es gilt die allgemeine NHL-Gehaltsobergrenze ("Salary Cap"). Eine milliardenschwere Wunschauswahl kann sich McPhee also nicht zusammenstellen.

Crosby und Owetschkin nicht dabei

So bleiben Spieler die Topspieler der Liga wie Sidney Crosby (Pittsburgh) oder Alexander Owetschkin (Washington) für Las Vegas unerreichbar. Hochkaräter sind dennoch massenhaft auf dem Markt. Von jedem der 30 Teams muss sich McPhee einen Spieler aussuchen.

Vier von sieben deutschen Spielern in der "Verlosung"

Edmonton setzt Sturmstar Leon Draisaitl auf die Liste der geschützten Spieler, auch der Landshuter Tobias Rieder (Arizona) und der Füssener Thomas Greiss (New York Islanders) sind geblockt. Dagegen könnte für Dennis Seidenberg (Islanders), Korbinian Holzer (Anaheim), Philipp Grubauer (Washington) und den Landshuter Tom Kühnhackl (Pittsburgh) bald ein Umzug in die Zocker-Metropole Las Vegas anstehen. Ein Mitspracherecht haben die Profis nicht.