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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Federico Gambarini

Thomas Müller und Mats Hummels wurden im Mai von Bundestrainer Joachim Löw in die Nationalmannschafft zurückgeholt. Welche Rolle werden die beiden bei der EM spielen?

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Deutsche Mannschaft versprüht "Tatendrang"

Das Mannschaftsfoto ist geschossen, die Stimmung im deutschen Team gut. Im Trainings-Camp in Herzogenaurach deutete am Tag der EM-Eröffnung nichts auf verstärkte Nervosität hin. Dabei muss die DFB-Auswahl nun wohl doch auf einen Spieler verzichten.

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Von
  • BR24 Sport
  • Cristina Krüger

Die EM läuft - wenn auch zunächst nur am Bildschirm. Das deutsche Team rüstet sich. "Insgesamt spüre ich Energie, spüre ich Tatendrang bei der Mannschaft. Wir haben eine gute Mannschaft, die vieles erreichen kann», erklärte Bundestrainer Joachim Löw am Freitag vor dem Eröffnungsspiel der Italiener gegen die Türkei. Dennoch: Die Nationalelf ist spätestens seit ihrem frühen Aus bei der WM vor drei Jahren nicht mehr so sakrosankt wie noch beim WM-Sieg 2014. Auch wenn Löw nach langem Hin und Her nun doch zwei damalige Helden aus Brasilien, Thomas Müller und Mats Hummels, reaktiviert hat. Das "Sommermärchen»"der WM im eigenen Land ist mit 15 Jahren auch schon recht lange her.

Fragezeichen bei Jonas Hofmann

Und nun muss Löw auch noch umdisponieren. Das DFB-Team steigt am Dienstag in München mit dem Top-Spiel gegen Weltmeister Frankreich ins Turnier ein, ob der Bundestrainer dafür mit Jonas Hofmann planen kann, ist unwahrscheinlich. Der Mönchengladbacher hatte sich am Knie verletzt und musste sich nach dem offiziellen Mannschaftsfoto in medizinische Behandlung begeben.

Bekannte Gesichter beim EM-Auftakt

Der französische Fußball-Weltmeister und FC Bayern-Spieler Benjamin Pavard geht mit großer Vorfreude in das EM-Gruppenspiel gegen seine Wahlheimat Deutschland. "Das ist schon etwas Besonderes. Ich treffe auf viele Freunde aus dem Verein", sagte der Abwehrspieler. "Aber während des Spiels sind es meine Gegner. Da gibt es keine Geschenke", stellte er klar.

Dass es ein gutes Spiel zweier großer Mannschaften wird", mutmaßte auch Ribéry, der 81 Länderspiele für Frankreich absolvierte und von 2007 bis 2019 ebenfalls für den FC Bayern gespielt hat. "Natürlich hat Deutschland auch eine Chance zu gewinnen", sagte der 38-Jährige.