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Deutsche Eishockey Liga startet am 17. Dezember | BR24

© BR Bild, Uwe Anspach

Ein Spieler in der DEL spielt einen Puck

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    Deutsche Eishockey Liga startet am 17. Dezember

    Mit 14 Clubs, aber mit einem veränderten Modus wird die Deutsche Eishockey Liga die Saison 2020/21 angehen. Das ist das Ergebnis einer Gesellschafterversammlung. Das heißt: Der EHC Red Bull München, die Nürnberg Ice Tigers & Co. legen wieder los.

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    Eishockey-Fans können aufatmen. Am 17. Dezember startet die Deutsche Eishockey Liga nun doch in die neue Saison. Das haben die Vertreter der 14 Teams in einer virtuellen Sitzung beschlossen. Der Modus wird sich in der Spielzeit 2020/21 allerdings ändern: Die Liga wird in eine Nord- und eine Südgruppe aufgeteilt.

    Neuer Modus für neue Spielzeit

    Im Süden spielen die fünf bayerischen Teams (Nürnberg Ice Tigers, Augsburger Panther, ERC Ingolstadt, Straubing Tigers und EHC München) sowie die beiden baden-württembergischen Teams Adler Mannheim und Schwenninger Wild Wings. Diese Mannschaften treffen an 24 Regionalspieltagen in einer Doppelrunde aufeinander. Teams aus verschiedenen Regionalgruppen treffen an weiteren 14 Spieltagen in einer Einfachrunde jeweils in Heim- und Auswärtsspielen aufeinander. Anschließend werden die Play-offs ausgetragen. Dafür qualifizieren sich die jeweils vier besten Teams der Regionalgruppen.

    Die Play-offs um die Deutsche Meisterschaft werden im Modus Best-of-3 ausgetragen. Im Viertelfinale spielen zunächst die qualifizierten Mannschaften aus den Regionalgruppen gegeneinander. Im Halbfinale wird dann über Kreuz gespielt. Für den Spielplan ist vorgesehen, dass praktisch an jedem Wochentag Spiele stattfinden.

    Harte Zeiten für die Teams

    Um die Komplettabsage zu verhindern, hatte die Liga zunächst einen Gehaltsverzicht der Spieler eingefordert, staatliche Hilfen von bis zu 800.000 Euro waren für viele Teams nötig. Zum Teil haben auch Sponsoren Geld nachgelegt, damit die Teams auch eine Saison ohne Fans oder mit nur geringen Zuschauerzahlen überstehen können.

    Kein leichtes Jahr für Spieler und Vereine

    In der vergangenen Saison war die Titel-Entscheidung ausgefallen. Am 10. März hatte die DEL als erste deutsche Profiliga die Spielzeit vor den Playoffs vorzeitig aufgrund der Corona-Krise abgebrochen. Der ursprünglich für den 18. September angesetzte Start der Saison 2020/21 konnte ebenso nicht gehalten werden wie dann ein erhoffter Auftakt Mitte November.

    Weil die Clubs sehr stark von den Zuschauereinnahmen abhängen, sah sich die DEL lange nicht imstande zu starten - anders als etwa die Handball- und die Basketball-Bundesliga. Mit dem Vorbereitungsturnier, das vor einer guten Woche begonnen hat, hatte die DEL immerhin schon ein Lebenszeichen gesendet.

    Auf die Teilnahme am Testturnier verzichteten allerdings sechs Teams aus finanziellen Gründen. Beim Saisonstart im Dezember werden aber auch sie dabei sein. "Die Freude ist riesig, dass es jetzt endlich wieder losgeht", sagte Ingolstadts Geschäftsführer Claus Liedy, "und auch alle 14 Teams die Saison bestreiten werden".

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