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Deutsche Biathleten warten weiter auf erste Medaille | BR24

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Die deutschen Biathleten gingen bei der WM im italienischen Antholz auch im Männer-Sprint leer aus. Bester Deutscher beim Sieg des russischen Ex-Doper Alexander Loginow war Arnd Peiffer auf Platz sieben.

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Deutsche Biathleten warten weiter auf erste Medaille

Die deutschen Biathleten gingen bei der WM im italienischen Antholz auch im Männer-Sprint leer aus. Bester Deutscher beim Sieg des russischen Ex-Dopingsünders Alexander Loginow war Arnd Peiffer auf Platz sieben.

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Die deutschen Biathleten müssen weiter auf ihre erste WM-Medaille warten. Im Sprint der Männer über zehn Kilometer setzte sich der Russe Alexander Loginow vor dem französischen Duo Quentin Fillon Maillet (1 Fehler) und Martin Fourcade (0 Fehler) durch. Die beiden favorisierten Bö-Brüder aus Norwegen, Tarjei Bö (0 Fehler) und Johannes Thingnes Bö (1 Strafrunde) landeten auf den Rängen vier und fünf.

Das wird natürlich auch wieder Fragen aufwerfen, da der 28-jährige Loginow schon einmal für zwei Jahre eine Dopingsperre abgesessen hatte und - ganz aktuell - Jewgeni Ustjugow rückwirkend für Sotschi gesperrt wurde.

Peiffer mit 39,7 Sekunden Rückstand Siebter

Schon vor Ende des Rennens in der Südtirol-Arena war klar, dass es für das deutsche Quartett nicht für das Podest reicht. Olympiasieger Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld) war der einzige deutsche Athlet, der sowohl im Liegend- als auch Stehendschießen fehlerfrei blieb und sich als Siebter eine gute Ausgangsposition für die Verfolgung am Sonntag verschaffte. Am Ende lag der 32-Jährige 39,7 Sekunden hinter Sieger Loginow.

Gute Ausgangslage für das Verfolgungsrennen

WM-Debütant Philipp Horn (SV Eintracht Frankenhain) kam trotz zweier Strafrunden direkter hinter Peiffer als Achter mit 44,4 Sekunden Rückstand ins Ziel. Ex-Weltmeister Benedikt Doll von der SZ Breitnau musste dreimal in die Strafrunde, wurde mit 1:11,6 Minuten Rückstand 14. Johannes Kühn (WSV Reit im Winkl) lief gleich vier Strafrunden und landete auf Rang 40. Er geht im Jagdrennen knapp zwei Minuten hinter dem Führenden in die Loipe. Insgesamt waren beim Zehn-Kilometer-Sprint 107 Skijäger am Start.

Die beiden Verfolgungsrennen am Sonntag (13.00/15.15) schließen die erste Woche der Titelkämpfe in Südtirol ab. In der kommenden Woche kämpfen die Biathleten noch im Einzel, der Single-Mixed-Staffel, den Staffeln und im Massenstart um Edelmetall.