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Bildrechte: BR/Thomas Muggenthaler

Rund 200 Zuschauer waren beim Trainingsaauftakt des SSV Jahn am Kaulbachweg dabei.

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    Der Jahn sieht sich als "Schlauchboot unter Tankern"

    Trainingsstart für die Profis des SSV Jahn Regensburg: Beim ersten Training am Sonntag am Kaulbachweg präsentierte der Zweitligist auch seine ersten Neuzugänge für die kommende Saison. Die Verantwortlichen üben sich dennoch in Bescheidenheit.

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    Von
    • Thomas Muggenthaler

    Vor 200 Zuschauern absolvierte am Sonntag der Fußball-Zweitligist SSV Jahn Regensburg sein Auftakttraining. Das Ziel des Clubs ist es, besser zu sein als in der letzten Saison, in der man zwar den Klassenerhalt geschafft, aber nur 38 Punkte geholt hat, erklärt Geschäftsführer Christian Keller. Das heißt: Der Jahn will sich "in der bestbesetzten 2. Liga aller Zeiten" (Keller) auf jeden Fall behaupten. Der Jahn-Geschäftsfüher vergleicht den SSV mit einem "Schlauchboot", das sich neben Großvereinen, oder "Tankern" wie Werder Bremen, Schalke 04 oder dem HSV behaupten müsse.

    Neuzugänge für die Defensive

    Die Defensive hat der Jahn bereits verstärkt: Mit dem Linksverteidiger Leon Guwara vom holländischen Erstligisten Venlo, mit Konrad Faber, einem rechten Verteidiger von der zweiten Mannschaft des SC Freiburg und mit dem Innenverteidiger Steve Breitkreuz vom Zweitligisten Erzgebirge Aue.

    Palionis wird Co-Trainer

    Ein altgedienter Jahnspieler bekommt nach sieben Jahren im Verein eine neue Aufgabe beim SSV: Markus Palionis, der als Verteidiger mehr als 80 Einsätze für den Jahn hatte, beendet seine Profikarriere und wechselt ins Trainerteam.

    Das größte Problem in der letzten Saison sei die Chancenverwertung gewesen, sagt Keller. Für die Offensive hat er deshalb Aygün Yildirim vom Drittligisten SC Verl geholt. Yildirim ist derzeit verletzt und präsentierte sich heute auf Krücken den Jahnfans.

    Trainingslager in Bad Gögging

    Der Jahn will bis zum Saisonbeginn noch bis zu vier weitere Spieler verpflichten, erklärt Christian Keller. Jetzt trainiert die Mannschaft eine Woche auf ihrem Trainingsgelände am Kaulbachweg im Stadtsüden. Kommenden Wochenende ist ein Testspiel gegen Blau-Weiß Linz geplant. Anschießend geht es ins Trainingslager nach Bad Gögging.

    Keller hofft, dass zu Beginn der Punktspiele wieder Zuschauer ins Stadion dürfen. Der Zweitligist kalkuliert derzeit mit einem Gesamtetat zwischen 18 bis 22 Millionen Euro, nachdem unklar ist, welche Einschränkungen es infolge der Corona-Pandemie geben wird.

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