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DEL2 beendet Hauptrunde vorzeitig wegen zu vieler Corona-Fälle | BR24

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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Uwe Anspach

Die DEL2 hat die aktuelle Hauptrunde vorzeitig beendet.

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DEL2 beendet Hauptrunde vorzeitig wegen zu vieler Corona-Fälle

Wegen der Häufung von Corona-Fällen und angeordneten Quarantänen hat die zweithöchste deutsche Eishockeyliga (DEL2) ihre Hauptrunde vorzeitig beendet. Betroffen sind die Bayreuth Tigers, der EV Landshut, der ESV Kaufbeuren und die Tölzer Löwen.

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Von
  • Ulla Küffner

Zwei Spieltage vor dem eigentlichen Ende der aktuellen Hauptrunde ist Schluss in der DEL2 - vorerst. Die Gesellschafter der Liga haben dies mit Wirkung zum 08. April beschlossen.

"Quotientenregel" greift für Playoffs

Wegen der Häufung von Corona-Fällen und angeordneten Quarantänen hat die zweithöchste deutsche Eishockeyliga (DEL2) ihre Hauptrunde vorzeitig beendet. Davon betroffen ist auch das Team der Bayreuth Tigers. Wie der Verein mitteilt, komme für die Playoff-Teilnahme nun eine sogenannte Quotientenregel zum Einsatz, die die DEL2 wegen der Corona-Pandemie vor dem Beginn der Spielzeit eingeführt hatte.

Dabei werden die bisher erzielten Punkte durch die gespielten Spiele geteilt, gibt es kein eindeutiges Ergebnis (selbst durch zwei Stellen nach dem Komma), zählt der Quotient aus der Tordifferenz im Verhältnis zu den absolvierten Spielen. Für die Playoffs sind die besten acht Clubs qualifiziert – Bayreuth zählt als Tabellenletzter nicht dazu, genauso wie der EV Landshut als elfter - gerechnet nach der Quotientenregel. Der ESV Kaufbeuren als sechster und die Tölzer Löwen auf Platz zwei ziehen nach derzeitigem Stand in die Playoffs ein.

"Wir können froh sein, dass wir unter den bekannten Umständen die Hauptrunde weitestgehend spielen konnten." Matthias Wendel, Geschäftsführer Bayreuth Tigers

Corona-Fälle und Quarantänen beeinflussen Spielbetrieb

René Rudorisch, DEL2-Geschäftsführer, sagte: "Nachdem wir nahezu 50 von 52 Spieltagen der Hauptrunde durch den unermüdlichen Einsatz der Clubs absolviert haben, hätten wir uns eine vollständige Beendigung dieser Runde gewünscht. Allerdings geht die Gesundheit aller vor." So habe es seit dem Osterwochenende in gleich mehreren Clubs Anzeichen für und zum Teil bereits bestätigte Corona-Fälle gegeben, deshalb habe man eine Fortsetzung der Hauptrunde "auf Teufel komm raus" nicht befürwortet, so Rudorisch weiter. Vielmehr wolle man Sorge für die Gesundheit der Spieler tragen und mit Blick auf die anstehenden Playoffs einen dann wieder besseren Rahmen für den Wettbewerb organisieren.

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