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DEL stellt Konzept der "Task Force Eishockey" vor | BR24

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Das deutsche Profi-Eishockey hofft weiterhin auf einen Saisonstart im November mit Zuschauern. Um dies zu ermöglichen, präsentierte die sogenannte "Task Force Eishockey" ein umfangreiches Hygiene- und Zuschauerkonzept.

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DEL stellt Konzept der "Task Force Eishockey" vor

Das deutsche Profi-Eishockey hofft weiterhin auf einen Saisonstart im November mit Zuschauern. Um dies zu ermöglichen, präsentierte die sogenannte "Task Force Eishockey" ein umfangreiches Hygiene- und Zuschauerkonzept.

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DEB-Präsident Franz Reindl betonte gegenüber BR24Sport, das Ziel sei, "dass wir es schaffen, zurückzukommen aufs Eis, mit Zuschauern, mit all dem, was Eishockey auszeichnet, mit der Emotion und vor allem mit der Leidenschaft". Und das ginge "nur mit den Fans zusammen".

Komplett unterschiedliche Voraussetzungen für Hygienekonzept

So nah zusammen wie vor Corona können die Zuschauer dabei allerdings nicht mehr stehen. Das Hygienekonzept der DEL dient als Leitplanke für die Vereine, die völlig unterschiedliche Voraussetzungen haben. "Wir haben Hallen aus den 70er- und 80er-Jahren, wir haben aber auch neue Multifunktionsarenen, haben aber auch zum Beispiel in Kaufbeuren eine neue Halle", erklärt der DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel. Deshalb werde "die Kunst sein, dass man natürlich vor Ort die Lösungen mit den Behörden und den lokalen Entscheidern findet und das Bestmögliche für sich als Eishockeyspielenden Verein herauszuholen". Individuelle Lösungen sind also gefragt statt starrer Regeln.

Eishockey-Konzept angelehnt an die Fußball-Planungen

Bevor es auf dem Eis wieder zur Sache gehen kann, haben die Funktionäre im deutschen Eishockey noch viel Arbeit vor sich. Für die Abstimmungen mit den Behörden und der Politik ist nicht viel Zeit. Im November wollen die verschiedenen Ligen wieder spielen.

Die Vorgehensweise der Eishockey-Task Force ist dabei eng mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Deutschen Fußball- Bund (DFB) abgestimmt und bewusst an deren bereits erstelltes Rahmenkonzept zur "Wiederzulassung von Stadionbesuchern" angelehnt. Für die Entscheidung über die Anzahl der zugelassenen Zuschauer im Stadion ist dabei das "Pandemie-Level" in der Umgebung maßgeblich. Die Abstimmung erfolgt dabei direkt zwischen dem Verein und den lokalen Gesundheitsämtern. Ein niedriges Corona-Level würde sogar eine sukzessive Rückkehr zum Normalbetrieb ermöglichen.

Eishockey-Sportler "sowieso schon ganzkörpergeschützt"

Bezüglich der aktiven Sportler betont DEB-Präsident Franz Reindl, dass beim Eishockey sowieso schon immer hohe Hygienevoraussetzungen gelten. "Wir sind ja sozusagen ganzkörpergeschützt, sogar mit Gesichtsschutz und mit Vollgesichtsschutz mit Glas, wer das will". Die Kontaktzeiten bei diesem Sport seien zwar "intensiv, aber kurz".