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DEL-Finale: EHC München in Spiel fünf "mit dem Rücken zur Wand" | BR24

© picture-alliance/dpa

Der EHC München - möchte wieder jubeln. Yasin Ehliz verrät, wie das gehen soll.

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DEL-Finale: EHC München in Spiel fünf "mit dem Rücken zur Wand"

Im fünften Spiel der Finalserie steht der EHC München "mit dem Rücken zur Wand", sagt Yasin Ehliz. Eine Niederlage der Oberbayern und die Adler Mannheim wären Deutscher Meister. Das will der Titelverteidiger vermeiden und "alles dafür geben".

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"Das ist ein Abnutzungskampf. Wir wissen, das ist eine Herkulesaufgabe. Aber wir werden am Freitag alles versuchen um zurückzuschlagen", sagt Patrick Hager tapfer. Auch sein Erfolgstrainer Don Jackson hat seinen neunten Meistertitel trotz einiger Personalprobleme und fehlender Durchschlagskraft in der Offensive noch nicht abgeschrieben. "Wir müssen daran arbeiten, dass es wieder in die andere Richtung geht", sagt er - und fügt in Gross-Manier an: "Es gibt noch ein Spiel". Dieses findet am Freitag in Mannheim (19.30 Uhr) statt, in der Best-of-seven-Serie liegt der EHC 1:3 zurück. Auch Münchens Kapitän Michael Wolf will die Hoffnung auf eine Wende noch nicht aufgeben.

"Schüsse blocken und die Dinger rein machen"

Dafür soll sich beim EHC aber einiges ändern. Die Münchner müssen diesmal "die Schüsse blocken, die Scheiben rausbringen und vorne ein bisserl mehr Willen haben, dass wir die Dinger reinkriegen", erklärt Yasin Ehliz. Des Weiteren gelte es, "die kleinen Fehler zu vermeiden. Die nutzen die Mannheimer eiskalt aus", sagt der 26-Jährige.

Ungewohnte Comebackqualitäten beim EHC gefragt

Der Serienmeister benötigt für die Titelverteidigung diesmal ungewohnte Comeback-Qualitäten. Drei Niederlagen in Folge in der Finalserie sind für den EHC eine neue Herausforderung. Im Jahr 2017 gab es im Finale nur eine einzige Niederlage gegen die Grizzlys Wolfsburg, 2016 war der EHC im Finale noch völlig unbescholten zum Titel geeilt. Im Vorjahr mussten die Münchner gegen die Eisbären Berlin nach nur zwei verlorenen Partien hintereinander allerdings schon einmal in ein siebtes Spiel.

Ganz besondere Partie für Kapitän Wolf

Das siebte Spiel ist diesmal das Ziel, wie der Kapitän in einem vom Klub verbreiteten Tweet verbreitet: "Wir werden alles daransetzen, ein sechstes und dann auch ein siebtes Duell zu erzwingen". Für ihn wäre das Aus doppelt bitter, es wäre nach dem bereits angekündigten Rücktritt zum Saisonende sein letztes Eishockeyspiel – ohne einen Pokal als Abschiedsgeschenk.