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DEL: Eishockey-Saison vorzeitig beendet - EHC kein Meister | BR24

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Die Saison in der Deutschen Eishockey Liga wird wegen der Ausweitung des Coronavirus abgebrochen. In diesem Jahr gibt es keinen Meistertitel. Der Hauptrundensieger EHC München, Straubing und zwei weitere Vereine dürfen international starten.

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DEL: Eishockey-Saison vorzeitig beendet - EHC kein Meister

Die Saison in der Deutschen Eishockey Liga wird wegen der Ausweitung des Coronavirus abgebrochen. In diesem Jahr gibt es keinen Meistertitel. Der Hauptrundensieger EHC München, Straubing und zwei weitere Vereine dürfen international starten.

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"Die DEL sieht sich gezwungen, die Saison 19/20 mit sofortiger Wirkung vorzeitig zu beenden und lässt keine Playoffs spielen. Es wird keinen Meister geben", gab der Verband jetzt bekannt. Die DEL folgt damit den Empfehlungen von Bundeskanzlerin Merkel sowie Gesundheitsminister Spahn. Der Verband entschied sich damit gegen Geisterspiele. Die finanziellen Folgen wären bei Play-offs ohne Fans noch größer gewesen. Die Klubs hätten dabei laut DEL nur Kosten, aber keine Einnahmen gehabt. Auch die zweite Liga beendete ihre Saison vorzeitig.

"Dass wir die Entscheidung so treffen müssen, tut uns für alle Clubs , Partner und insbesondere Fans in ganz Deutschland unheimlich leid." DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke

Hauptrundensieger EHC München kein Deutscher Meister

Aufgrund der vorzeitigen Beendigung der Saison gibt es in diesem Jahr keinen Deutschen Meister. Auch der Hauptrundensieger EHC München begrüßte die Entscheidung der DEL über das vorzeitige Saisonende. "Gesundheit und Sicherheit stehen vor sportlichen oder wirtschaftlichen Interessen", schrieb der Verein auf seiner Homepage. Die Absage der Play-offs sei "konsequent und vernünftig", der Titel 2020 werde "korrekterweise" nicht vergeben. Die Münchner dürfen aber gemeinsam mit den Adlern Mannheim, den Straubing Tigers und den Eisbären Berlin die DEL in der nächsten Saison an der Champions Hockey League teilnehmen.