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DEL-Clubs mit schwierigen Gegnern | BR24

© dpa-Bildfunk

ERC Ingolstadt

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    DEL-Clubs mit schwierigen Gegnern

    Die deutschen Eishockey-Clubs bekamen für die erste K.o.-Runde in der Champions-Hockey-League schwierige Gegner zugelost: Der EHC muss sich mit Lukko Rauma auseinandersetzen, Ingolstadt spielt gegen Frölunda Göteborg.

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    Für den EHC München geht die Reise nach Finnland: In der Runde der besten 32 europäischen Clubs trifft die Mannschaft von Coach Don Jackson auf Lukko Rauma. "Rauma hat ist eine gute Mannschaft mit viel Erfahrung", erklärt der finnische Verteidiger Toni Söderholm in Reihen des EHC. Söderholm spielte zehn Jahre lang mit seinem damaligen Club, dem IFK Helsinki, gegen das Team aus Südfinnland. Auch Jackson hat großen Respekt vor dem Gegner, gegen den sein Team zuerst auswärts antritt. Er schätzt vor allem die Kontinuität im Kader. "Sie waren in den vergangenen drei Jahren jedes Mal unter den ersten drei finnischen Clubs."

    Ingolstadt gegen letztjährigen Finalisten

    Der ERC spielt gegen den letztjährigen CHL-Finalisten Frölunda Göteborg aus Schweden. Die Ingolstädter hatten sich als Gruppenzweiter für die nächste Runde qualifiziert. Damit war den Panthern ein Los aus Topf A mit den Erstplazierten sicher, in dem sich gleich fünf schwedische Vertreter befanden. Ausgerechnet Frölunda, "ein harter Brocken", meint Stürmer Alexander Barta, der in Schweden aktiv war. "Eine absolute Top-Mannschaft, aber wie in jedem Spiel ist alles möglich. Wir freuen uns, dass wir uns mit den Besten messen können" ERC-Stürmer Alexander Barta

    Auch Adler, Düsseldorfer EG und Eisbären wollen bestehen

    Auch Meister Adler Mannheim und die Düsseldorfer EG bekommen es mit finnischen Kontrahenten zu tun: Mannheim spielt gegen das Topteam Espoo Blues, die Düsseldorfer treffen im Kampf um den Einzug in das Achtelfinale auf den siebenfachen finnischen Meister Oulun Kärpät, der in der Gruppe mit Krefeld alle vier Partien für sich entschieden hatte. Die Eisbären Berlin hatten Glück und erwischten in dem fünffachen norwegischen Meister Stavanger Oilers einen vermeintlich leichteren Gegner. Von den sechs Teilnehmern der Deutschen Eishockey Liga waren nur die Krefeld Pinguine in der Gruppenphase gescheitert.

    Fünf deutsche Teams im Wettbewerb

    In der vergangenen Saison waren noch alle sechs deutschen Teilnehmer in der Vorrunde ausgeschieden. Bei der diesjährigen zweiten Auflage des Wettbewerbs kam den deutschen Clubs aber auch der veränderte Modus entgegen: Statt zwei von vier qualifizierten sich zwei von drei Teams für die K.o.-Runde.

    Die Playoffs werden bis zum Finale jeweils mit Hin- und Rückspiel ausgetragen, der Champions-Hockey-League-Sieger wird in einem einzigen Finalspiel am 9. Februar 2016 ermittelt.