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Déjà-vu in Frankfurt: Schmidts Premiere beim FCA geglückt | BR24

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Augsburgs neuer Trainer Martin Schmidt erlebt in Frankfurt ein Deja-vu. Seine Premiere beim FC Augsburg läuft perfekt und mit dem nötigen Quäntchen Glück. Jetzt will er erst einmal ausschlafen.

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Déjà-vu in Frankfurt: Schmidts Premiere beim FCA geglückt

Augsburgs neuer Trainer Martin Schmidt erlebt in Frankfurt ein Déjà-vu. Seine Premiere beim FC Augsburg läuft perfekt und mit dem nötigen Quäntchen Glück. Jetzt will er erst einmal ausschlafen.

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In seinem ersten Bundesligaspiel als Trainer mit dem 1. FSV Mainz 05 hatte Schmidt in Frankfurt nach 0:1-Rückstand mit 3:1 gewonnen. Jetzt wiederholten sich die Ereignisse mit dem FC Augsburg dank der Treffer von Marco Richter (31., 45.) und Michael Gregoritsch (84.).

Großer Zufall

"Unglaublich, was es für Zufälle gibt", meinte Schmidt nach dem Spiel zu den Parallelen. "Ich kenne das Rhein-Main-Gebiet hier ja sehr gut. Von daher war es etwas sehr Spezielles." Nach dem Sieg hat der FC Augsburg sieben Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz und den VfB Stuttgart, der am kommenden Samstag (15.30 Uhr) nach Augsburg kommt. Mit einem weiteren Erfolg wäre der Klassenerhalt so gut wie sicher.

Alles neu für Schmidt

Zum Druck bei seinem neuen Verein erklärte Schmidt: "Viele können sich gar nicht vorstellen, was das für eine Woche für einen neuen Trainer ist: Man kommt in die Kabine, ins Stadion und kennt keinen einzigen mit Vornamen. Man muss Leute kennenlernen und Vertrauen aufbauen, im Training muss es passen."

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FCA-Youngster Marco Richter trifft gegen Eintracht Frankfurt doppelt und ist damit Augsburgs jüngster Doppeltorschütze in der Bundesliga mit 21 Jahren und 141 Tagen

Plan geht voll auf

Schmidt hatte personell und taktisch gar nicht allzu viel geändert. Youngster Richter dankte den Einsatz mit seinen ersten beiden Saisontoren. Auch Linksverteidiger Konstantinos Stafylidis zahlte das neu erhaltene Vertrauen mit einer starken Leistung zurück. Sonst war es Schmidt vor allem darum gegangen, "die Köpfe freizukriegen und mutig aufzutreten". Sein Plan ging voll auf.

Fast nicht geschlafen

Da er in seinen ersten Tagen in Augsburg "fast gar nicht" geschlafen habe, möchte er das jetzt "nachholen". "Der Sieg tut sehr, sehr gut", sagte der Schweizer erleichtert. Und wenn er sich morgen fragen sollte, ob das tatsächlich alles passiert sei. Ja, er hat das alles nicht geträumt.