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Debütant Schulz rettet DFB-Elf gegen Peru | BR24

© dpa-Bildfunk

Freundschaftsspiel Deutschland - Peru in Sinsheim / Baden-Württemberg

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    Debütant Schulz rettet DFB-Elf gegen Peru

    Ein glückliches 2:1 gegen Peru, der zweite Auftritt nach dem Debakel bei der Fußball-WM, hat keine Euphorie bei den deutschen Fans ausgelöst. Vor allem die Chancenverwertung war teilweise schwach, aber auch in der Defensive hakte es mal wieder.

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    Debütant Nico Schulz bescherte der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit seinem Glückstor zum 2:1 (1:1) gegen Peru am Sonntagabend in Sinsheim zwar den ersten Sieg nach dem WM-Debakel. Aber eine miserable Chancenverwertung und schwere defensive Mängel trübten drei Tage nach dem ermutigenden 0:0 gegen Weltmeister Frankreich die Woche des Neustarts nach dem WM-Debakel.

    Peru zunächst in Führung

    Beim teilweise wilden Testspiel vor 25.494 Zuschauern in der ausverkauften Rhein-Neckar-Arena glich Julian Brandt in der 25. Minute die Führung der agilen Südamerikaner durch Luis Advíncula (22.) aus. Schulz traf sechs Minuten vor Schluss, als Perus Torhüter Pedro Gallese schwächelte.

    Im Oktober geht es für das DFB-Team in der Nations League mit den schweren Auswärtsspielen in Amsterdam gegen die Niederlande sowie in Paris gegen Frankreich weiter.

    Chancenverwertung bleibt das Manko

    Nach dem kompakten Auftritt gegen Weltmeister Frankreich hatte Löw "mehr Mut" und "spielerische Elemente" gegen den Weltranglisten-20. aus Südamerika gefordert. Und die DFB-Auswahl hielt sich zunächst an die Vorgaben des Bundestrainers, agierte deutlich offensiver und kam in einem unterhaltsamen Spiel durch hohes Pressing zu schnellen Ballgewinnen.

    Allerdings erwies sich die Chancenverwertung einmal mehr als großes Manko, insbesondere Marco Reus ließ bei seinem 45-minütigen Auftritt einige gute Tormöglichkeiten ungenutzt.

    Kroos erstmals der Kapitän

    Auf fünf Positionen hatte Löw sein Team verändert, das aus dem Frankreich-Spiel bewährte System mit drei zentralen Mittelfeldspielern blieb aber. Joshua Kimmich agierte wieder auf der Sechs, davor kurbelten Toni Kroos und Ilkay Gündogan das Spiel an.

    Kroos, der erstmals die Mannschaft als Kapitän auf das Feld führte, zeigte sich zunächst sehr engagiert. Und auch Gündogan - für Leon Goretzka in die Startelf gerückt - wirkte nach dem Ende der Diskussionen um die Erdogan-Fotos wie befreit und zeigte zumindest im ersten Durchgang eines seiner besseren Spiele im DFB-Dress.

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