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Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bezog ihr EM-Quartier, den sogenannten "Home Ground" in Herzogenaurach. Hier werden die deutschen Spieler während ihres Aufenthalts auf dem Adidas-Areal abgeschottet trainieren und leben.

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DFB-Team: Ein Hauch von "Campo Bahia" in Herzogenaurach

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bezog ihr EM-Quartier, den sogenannten "Home Ground" in Herzogenaurach. Hier werden die deutschen Spieler während ihres Aufenthalts auf dem Areal abgeschottet trainieren und sich auf die EM einschwören.

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  • BR24 Sport

Die EM-Generalprobe in Düsseldorf ist gelungen, die deutsche Nationalmannschaft überzeugte mit einem Torfestival gegen Lettland. Auch BR-Reporter Bernd Schmelzer bestätigte dem Team eine gute Leistung beim 7:1-Erfolg: "Da hat Vieles geklappt! Man hat taktisch Räume angespielt, die man im Trainingslager in Seefeld genauso einstudiert hat, man hat Tore geschossen - endlich mal auch die Chancen verwertet."

Trotzdem resümierte Bundestrainer Joachim Löw nach dem Spiel: "Wir haben immer noch Luft nach oben." Diesen letzten Feinschliff will er jetzt seinen Kickern in Herzogenaurach verpassen. Auf dem Adidas-Areal wird sich die Nationalmannschaft für ihre EM-Auftritte in München vorbereiten.

Blitz und Donner zur Begrüßung in Franken

Das Team landete am Nachmittag in Nürnberg - begleitet von Blitz und Donner. Auch die Ankunft auf dem Adidas-Areal verlief begleitet von schwarzen Wolken und Dauerregen. Aber das sollte kein Problem darstellen, denn der Bundestrainer will ohnehin keine Urlaubs-Atmosphäre zulassen - er will mit dem Team weiter "hart arbeiten. "Wir dürfen nicht glauben, dass jetzt alle Arbeit getan ist. Die Arbeit fängt erst an", mahnte der 61-Jährige.

Ein Hauch von "Campo Bahia"

"Nichts ist unmöglich", steht am Quartier in riesigen Buchstaben. In den baumgesäumten Vierer-Wohngemeinschaften soll die Mannschaft ein eingeschweißtes Team werden. Ein Hauch des legendären WM-Quartiers "Campo Bahia" weht über der Anlage, nur ohne Meerblick und Wellenrauschen. "Wir wollen einen Spirit wecken", sagte Nationalmannschafts-Direktor Oliver Bierhoff - einen Geist von Herzogenaurach. Eine Woche haben Löw und Co. Zeit, sich einzuschwören, vorzubereiten und das WM-Feeling von 2014 zu reaktivieren.

Nationalmannschaft schottet sich ab

Aufgrund der Corona-Pandemie wird es keine öffentlichen Auftritte der Spieler und des Betreuerstabs in Herzogenaurach geben.