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Das ändert sich ab der Saison 2017/18 | BR24

© dpa

Zwei Kameramänner filmen vor Spielbeginn einen Ball,

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    Das ändert sich ab der Saison 2017/18

    Für die Rekordsumme von 4,64 Milliarden hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) die Übertragungsrechte an der Bundesliga von 2017/18 bis 2020/21 verkauft. Für die Zuseher der Sportschau ändert sich wenig, doch beim Pay-TV wird einiges anders.

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    Ab der Saison 2017/18 kassieren die 36 Profiklubs bis 2021 insgesamt 4,64 Milliarden Euro (pro Saison 1,159 Milliarden Euro) - allein aus der nationalen Vermarktung. Im Vergleich: Für die im August startende neue Saison streicht die DFL "nur" 835 Millionen Euro ein.

    "Das ist ziemlich gut. Wir sind zufrieden." DFL-Geschäftsführer Christian Seifert

    Sky nicht mehr alleiniger Partner

    Änderungen gibt es im Pay-TV-Bereich: Hier erhält der Bezahlsender Sky nicht mehr wie bisher die alleinigen Rechte, sondern nur noch die Samstags-, Sonntags- sowie die fünf Montagsspiele, die es künftig geben wird. Die Freitagsspiele hat sich Eurosport für seinen Pay-TV-Bereich gesichert. Dazu kommt die Relegation zwischen Bundesliga und 2. Liga sowie der Supercup. Im Free-TV bleibt die Institution der ARD-Sportschau bestehen, auch das ZDF wird weiterhin das Aktuelle Sportstudio mit Bundesliga-Fußball senden.

    Am Sonntag sicherte sich erneut Sport1 die Rechte der Nachverwertung. Die Saisoneröffnung, der 17. und 18. Spieltag sowie die Zweitliga-Relegation und der Supercup werden ab 2021 statt in der ARD künftig beim ZDF gezeigt. Im Radio läuft der Bundesliga-Fußball weiterhin in der ARD, die Highlight-Rechte fürs Netz deckt US-Riese Amazon ab.

    Noch nicht vergeben wurden die Free-TV-Rechte für die Highlight-Berichterstattung von der 2. Bundesliga am Freitag und Sonntag, die derzeit bei Sport1 liegen, und ein neues Paket am Montagabend, das zusammenfassende Berichte von allen Bundesliga- und Zweitligapartien vom Spieltag umfasst. In beiden Fällen sei das Mindestgebot nicht erfüllt worden.