BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite

NEU

"Cyber-Training" beim FC Bayern: Ergometer und viel Kreativität | BR24

© Facebook/Robert Lewandowski

Robert Lewandowski trainiert mit seiner Tochter auf dem Rücken

Per Mail sharen

    "Cyber-Training" beim FC Bayern: Ergometer und viel Kreativität

    Die Spieler des FC Bayern München halten sich mit "Cyber-Training" fit. Dafür wurden extra Fahrradergometer angeschafft. Aber die Stars sind durchaus kreativ: Auch Klopapier-Jonglage, Nachwuchs-Stemmen und Hundedressur stehen auf dem Programm.

    Per Mail sharen

    "Wir müssen alle versuchen, positiv mit der Lage umzugehen, wir Trainer, unser gesamtes Funktionsteam, die Spieler", sagt Trainer Hansi Flick. Und er erzählt: "Gestern hatten wir um elf Uhr erstmals unser 'Cyber-Training'. Alle waren motiviert, alle haben das sehr gut gemacht."

    Extra geplante Heimtrainings-Einheiten

    Das Trainerteam des FC Bayern hat für das Heimtraining besondere Einheiten geplant. Diese können abhängig vom Trainingsschwerpunkt 90 aber auch 75 Minuten dauern. Beim ersten "Cyber-Training" stand Stabilitätstraining im Vordergrund. Zum Abschluss gab es noch eine intensive Einheit auf dem Spinning-Bike.

    "So kreativ halten sich die Bayern fit"

    Darüber hinaus haben sich die Münchner auch abseits des Platzes zu einem Kreativteam entwickelt. Vom jonglieren mit Klopapier, gemeinsamen Training mit dem Nachwuchs oder dem Haustier ist beim Heimtraining alles dabei. Auf seiner Homepage hat der FC Bayern die witzigen Szenen seiner Spieler unter der Überschrift "So kreativ halten sich die Bayern fit" veröffentlicht.

    Disziplin auch beim Heimtraining gefordert

    Der für die Fitness zuständige wissenschaftliche Leiter Holger Broich weist darauf hin, dass beim Heimtraining "die gleiche Regelmäßigkeit und Disziplin" wie auf dem Platz verlangt wird. Die Spieler sind mit Fitness-Erfassungsuhren ausgerüstet. Alle relevanten Daten, wie etwa die Herzfrequenz, werden auf Monitore an der Säbener Straße übertragen. Trainer Hansi Flick kann per Tablet zugeschaltet werden und es finden zahlreiche Videokonferenzen statt.

    "Positive Gruppendynamik" durchaus erwünscht

    Der Fitnessleiter Broich freut sich aber auch "über die positive Gruppendynamik, die entsteht, selbst wenn alle nur virtuell miteinander verbunden sind".