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Coronavirus stoppt Ski-Weltcup-Premiere in China | BR24

© BR/Frank Hollmann

Der Internationale Skiverband FIS hat aufgrund des Coronavirus' die für den 15. und 16. Februar geplanten alpinen Weltcup-Rennen der Männer im chinesischen Yanqing abgesagt.

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Coronavirus stoppt Ski-Weltcup-Premiere in China

Laut Mitteilung des Internationalen Skiverbands FIS wurden die alpinen Ski-Rennen im chinesischen Yanqing wegen des Ausbruchs des Coronavirus abgesagt. Dabei wäre der Weltcup erstmals in diesem Land ausgetragen worden.

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Der Internationale Skiverband FIS hat aufgrund der Verbreitung des neuartigen Coronavirus' die für den 15. und 16. Februar geplanten alpinen Weltcup-Rennen der Männer in Yanqing abgesagt. "Es ist sehr bedauerlich, dass wir zu dieser schwierigen Entscheidung gezwungen wurden, da es sich um den ersten FIS-Ski-Weltcup in China überhaupt und den ersten offiziellen Test für Olympia 2022 in Peking handelt", sagte FIS-Präsident Gian Franco Kasper.

Obwohl das Risiko in Yanqing "niedrig ist, haben die Gesundheit und das Wohlergehen der Athleten und aller Teilnehmer Vorrang", führte Kasper weiter aus: "Es ist auch unerlässlich, dass sich die Athleten auf ihre Leistung konzentrieren können, insbesondere auf den völlig neuen und sehr herausfordernden Kurs."

Verlegung der Rennen eventuell nach Saalbach-Hinterglemm

Die Entscheidung traf die FIS zusammen mit dem chinesischen Skiverband und dem lokalen Organisationskomitee. In Yanqing sollten auf den Olympiastrecken von 2022 eine Abfahrt und ein Super-G stattfinden. Über einen neuen Austragungsort will der Verband noch beraten. Spekuliert wird bereits darüber, dass die Rennen am 13. und 14. Februar nach Saalbach-Hinterglemm verlegt werden.

Für die Frauen sind im März 2021 in Yanqing eine Abfahrt und ein Super-G als Generalprobe für Olympia geplant. Die FIS will aber auch den Männern noch die Gelegenheit geben, die Olympiastrecken zu testen. Dafür werde man "alles unternehmen", teilte der Verband mit.