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Den Sportvereinen in Bayern geht das Geld aus. Viele Mitglieder sind seit Beginn der Corona-Pandemie aus ihrem Verein ausgetreten. Neuanmeldungen gibt es nicht. Die Staatsregierung will die Vereine daher finanziell unterstützen.

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Corona-Lockdown bringt Sportvereine in die Bredouille

Den Sportvereinen in Bayern geht das Geld aus. Viele Mitglieder sind seit Beginn der Corona-Pandemie aus ihrem Verein ausgetreten. Neuanmeldungen gibt es nicht. Die Staatsregierung will die Vereine daher finanziell unterstützen.

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Von
  • Regina Kirschner

Wie schon 2020 soll die Vereinspauschale auch dieses Jahr verdoppelt werden, von 20 auf 40 Millionen Euro insgesamt. Die Vereine selbst schätzen ihre Verluste allerdings auf über 400 Millionen Euro. Ob sie auf weitere Hilfen vom Staat hoffen können und in welcher Form, werde derzeit im Ministerium untersucht, so Herrmann. Er geht zudem davon aus, dass es im Frühjahr mit dem Breitensport in Bayern Schritt für Schritt wieder losgehen kann.

Schritt für Schritt Öffnungen

Darauf drängt einstimmig auch die Opposition aus Grünen, SPD, FDP und AfD. Vor allem die Kinder sollten wieder gemeinsam Sport machen dürfen, fordert etwa die Grünen-Abgeordnete Katharina Schulze. "Wenn man 'Kinder first' ernst nimmt, hätte man Vereinssport für Kinder eher öffnen sollen als Baumärkte", so Schulze. Welche Lockerungen es in Bayern wann geben wird, ist noch offen. Das entscheiden die Ministerpräsidentenkonferenz und das bayerische Kabinett zeitnah. Denkbar ist laut Herrmann eine schrittweise Öffnung: Vom Sport ohne Kontakt draußen über den kontaktfreien Sport in der Halle bis hin zum Normalbetrieb. Regionen mit sehr hohen Inzidenzwerten ausgenommen.