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Angelique Kerber muss sich vor den Australian Open in Quarantäne begeben

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Corona-Fälle vor Australian Open: Kerber in Quarantäne

Drei positive Coronatests bei der Anreise zu den Australian Open haben die Vorbereitung auf das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres schwer gestört. 47 Tennisprofis, darunter auch Angelique Kerber, müssen vor dem Start des Turniers in Quarantäne.

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Von
  • Cristina Krüger
  • BR24 Sport

Wie die Veranstalter der Australian Open mitteilten, befinden sich insgesamt 47 Tennisprofis in strikter Quarantäne und dürfen damit 14 Tage ihr Hotelzimmer nicht verlassen. Die Namen der unter Quarantäne stehenden Spieler nannten die Organisatoren nicht, daher war zunächst auch offen, ob deutsche Profis zur Gruppe der isolierten Sportler gehören.

Auch die dreimalige Grand-Slam-Siegerin Angelique Kerber war am Freitag aus Abu Dhabi in Melbourne angekommen, nun twitterte die 32-Jährige, dass auch sie betroffen sei. Laura Siegemund bestätigte am Samstagmittag, dass sie bisher nicht betroffen ist.

Coronafälle auf Charterflügen

Die Fälle waren bei der Anreise nach Angaben der Veranstalter bei zwei Charterflügen aufgetreten. Auf einem Flug aus den USA wurden zwei Personen bei Ankunft positiv getestet. Bei den Betroffenen handele es sich um ein Mitglied der Besatzung sowie "einen Passagier, der kein Spieler ist".

Beide hätten im Vorfeld des Fluges einen negativen Test abgegeben, insgesamt befanden sich 79 Personen, darunter 24 Spieler an Bord.

"Wir kommunizieren mit jedem auf diesem Flug. Insbesondere der Gruppe von Spielern, um ihre Bedürfnisse so gut wie möglich zu berücksichtigen", sagte Turnierdirektor Craig Tiley. Ursprünglich war geplant, dass die Sportler während dieser Zeit für maximal fünf Stunden am Tag trainieren dürfen, um sich auf den Start in Melbourne (ab 8. Februar) vorzubereiten.

Konzept kostet 25 Millionen Euro

Die zweite betroffene Maschine startete aus Abu Dhabi und hatte insgesamt 23 Spieler an Bord, der positive Test soll auch hier keinen Athleten betreffen. Der Aufwand der australischen Organisatoren ist enorm, um das Turnier inmitten der Coronapandemie über die Bühne zu bringen.

Spieler und Begleitpersonen werden derzeit mit insgesamt 18 Chartermaschinen eingeflogen. Über 25 Millionen Euro soll das strenge Bubble-Konzept kosten.

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Die Australian Open sollen am 8. Februar wie geplant beginnen - wegen der Corona-Pandemie drei Wochen später als geplant. Doch das Tennisturnier steht unter strenger Beobachtung.