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Corona-Beschränkungen: Neue Lockerungen im Sport | BR24

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Kampfsprtler

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    Corona-Beschränkungen: Neue Lockerungen im Sport

    Die bayerische Staatsregierung hat weitere Corona-Lockerungen im Sport beschlossen. Schon ab 8. Juli können Wettkämpfe in kontaktfreien Sportarten auch in geschlossenen Räumen stattfinden. Training mit Körperkontakt ist in festen Gruppen erlaubt.

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    Damit gelten für den Wettkampfbetrieb in kontaktfrei betriebenen Sportarten nun im Freien und im Innenbereich die gleichen Regeln. Um das Infektionsrisiko zu minimieren, ist die Teilnehmerzahl auf 100 begrenzt. Minister Herrmann ergänzte laut Mitteilung: "Wenn ausreichend Abstand gehalten werden kann, dürfen sogar bis zu 200 Teilnehmer oder Funktionäre dabei sein."

    BLSV-Präsident Jörg Ammon begrüßt die neuen Lockerungen. "Die Maßnahmen sind ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einem geregelten Sportbetrieb, wie wir ihn kennen und lieben." Man hoffe aber auf zeitnahe weitere Lockerungen. "In der vierten und letzten Stufe steht nun noch die Wiederaufnahme des Wettkampfbetriebs für Kontaktsportarten an.“

    Körperkontakt in festen Gruppen wieder erlaubt

    Außerdem ist jetzt auch Training mit Körperkontakt erlaubt, wenn es in festen Gruppen stattfindet. Das war bisher Berufssportlern, Kaderathleten und Tänzern mit festem Tanzpartnern vorbehalten.

    Jetzt dürfen insbesondere Fußballer, Handballer und auch andere Mannschaftssportler wieder in den Körperkontakt gehen. Damit wolle man besonders in der Ferienzeit Kindern und Jugendlichen das Training ermöglichen. "Das heißt zum Beispiel für Fußballer nicht nur kontaktloses Training, sondern auch Training mit Zweikampf und Körperkontakt“, so Minister Herrmann. Voraussetzung dafür ist aber eine möglichst überschaubare und gleichbleibende Gruppe, um die Kontakte im Falle einer Corona-Infektion nachverfolgen zu können.

    Kampfsport nur kleine Trainingsgruppen

    Bei den Kampfsportarten sind künftig Trainingsgruppen bis fünf Personen erlaubt. Als Grund für die Begrenzung nannte das Ministerium ein grundsätzlich höheres Infektionsrisiko beim Kampfsport, etwa dem Judo. Die Änderungen sollen schon am 8. Juli in der entsprechenden Infektionsschutzmaßnahmenverordnung umgesetzt werden.

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