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Mit 28:31 unterlag der HSC 2000 Coburg am 25. Bundesliga-Spieltag den Rhein-Neckar-Löwen. Wieder konnte das Team von Trainer Alois Mráz einen großen Gegner ärgern, aber zum Sieg reichte es nicht.

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Coburgs Handballer: Tabellenletzter und trotzdem quicklebendig

Mit 28:31 unterlag der HSC 2000 Coburg am 25. Bundesliga-Spieltag den Rhein-Neckar-Löwen. Wieder konnte das Team von Trainer Alois Mráz einen großen Gegner ärgern, aber zum Sieg reichte es nicht. Die Oberfranken bleiben Tabellen-Schlusslicht.

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  • BR24 Sport

So schwer hatten sich die hochkarätig besetzten und ambitionierten Gäste aus Mannheim die Aufgabe beim Tabellenletzten in Oberfranken sicherlich nicht vorgestellt. Denn vom Anpfiff weg entwickelte sich eine recht ausgeglichene Partie. Schon in der Anfangsphase hielten die hochmotivierten Hausherren voll dagegen. Besonders positiv fiel dabei auf, dass sich die Coburger nicht allein auf kämpferische Tugenden verlassen wollten, sondern immer wieder auch spielerische Lösungen suchten und fanden.

Entwicklung der Mannschaft im Fokus

Die Mannschaft von Cheftrainer Alois Mráz ging mit einem knappen 13:14-Rückstand in die Pause. Erst im Laufe der zweiten Hälfte konnten sich die Rhein-Neckar-Löwen einen Vorteil erarbeiten und aus einer 22:21-Führung einen Sechs-Tore-Vorsprung (29:23) machen. Aber die Coburger gaben sich nicht geschlagen und kämpften sich wieder bis zu 27:29 heran. Letztlich spielte aber der Tabellenzweite seine ganze Routine aus, brachte den Vorsprung über die Zeit, so dass die Partie 31:28 zu Gunsten der Gäste endete.

"Wir müssen uns da einfach weiterentwickeln. Es gibt keinen Punkt in unserem Spiel, wo wir sagen, das ist richtig gut. Darum geht es jetzt auch - die Entwicklung der Mannschaft vorantreiben." Florian Billek

Keine teuren Neuverpflichtungen

Mit 8:42 Punkten behalten die Coburger die Rote Laterne der Tabelle, sieben Zähler beträgt der Rückstand auf die Nichtabstiegsplätze. Wichtig für den Klub ist, dass er in der Spielklasse größtenteils mithalten kann. Jedes Spiel in der Bundesliga ist ein Abenteuer. Teure Neuverpflichtungen kommen nicht in Frage. Auch wenn es nach dem sicheren Abstieg ausschaut, hat die Mannschaft noch Hoffnung auf dem Klassenerhalt - im Team ist noch Leben, bestätigt Andi Schröder: "Es sind jetzt noch 13 Spiele zu spielen, wir haben sieben unserer Punkte gegen Mannschaften geholt, da hat's uns keiner zugetraut. Warum sollten wir das nicht jetzt auch machen?"