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CL-Finale: EHC München träumt vom großen Coup | BR24

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Am Dienstag kämpft der EHC München gegen die Frölunda Indians um Europas Krone. Das erstmals von einem deutschen Verein erreichte Finale der Champions Hockey League findet im Scandinavium in Göteborg statt.

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CL-Finale: EHC München träumt vom großen Coup

Am Dienstag kämpft der EHC München gegen die Frölunda Indians um Europas Krone. Das erstmals von einem deutschen Verein erreichte Finale der Champions Hockey League findet im Scandinavium in Göteborg statt.

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"Erst einmal ist es eine große Ehre, dass wir überhaupt dabei sein dürfen. Für uns Spieler ist das natürlich eine super Sache", freut sich EHC-Stürmer und Nationalspieler Patrick Hager. Dabei ist es für die Münchner ungewohnt, in einer so frühen Phase der Saison bereits solch ein Finalspiel absolvieren zu müssen. "Diese 'Do-or-die'-Spiele so früh sind was Neues", sagt Hager. Dabei hat er ja wie einige seiner Mannschaftskollegen inzwischen Erfahrung mit solchen Partien gesammelt: Für die Olympiateilnehmer des EHC ist es nach dem Olympia-Finale von Pyeongchang und dem Meisterschafts-Playoff bereits das dritte Endspiel innerhalb eines Jahres.

Ex-Münchner für Frölunda auf dem Eis

Die Münchner treffen in Göteborg (Dienstag, 5.2.19, 19.00 Uhr) auch auf einen ihrer ehemaligen Mitspieler. Viktor Ekbom stand in der Saison 2012/13 in der bayerischen Landeshauptstadt auf dem Eis. Allerdings wird er diesmal auf keine Bekannten mehr treffen. "Da heute kein einziger meiner damaligen Mitspieler mehr im Kader ist, ist die Finalpaarung gegen München keine besondere", sagt er.

Möglicher dritter Titel für Frölunda

Dreimal stand Frölunda Göteburg bereits im CHL-Finale (2015, 2016 und 2017), zweimal gewannen die Schweden (2016 und 2017). Trainer Roger Rönnberg will den Pokal nun ein drittes Mal nach Schweden holen. Ihm ist aber bewusst, dass dies keine leichte Aufgabe sein wird: "Das wird ein hartes Finale gegen Red Bull München. Deutsches Eishockey ist sehr gut organisiert, die Teams arbeiten hart und es gibt viele gute ausländische Spieler in der Liga".

Erfolge in der Liga stimmen EHC München optimistisch

Auch den Münchnern ist sich der Herausforderung bewusst. "Der Name Frölunda ist in der CHL kein Unbekannter. Die haben die letzten Jahre zweimal gewonnen. Man weiß, was auf einen zukommt", sagt Hager. Trotzdem ist er auch wegen zuletzt eingefahrenen neun Siegen in Folge in der Liga "sehr zuversichtlich" und erklärt: "Wir haben in den letzten Wochen einen großen Schritt nach vorne gemacht, gerade in der Art und Weise wie wir spielen". Auch Nationalspieler Konrad Abeltshauser glaub an einen Erfolg: "Wir versuchen, dass wir sie niederkämpfen und niederrennen und am Schluss als Champion vom Eis gehen". Für Kapitän Michael Wolf wäre das das krönende Ende seiner Karriere: "Wir stehen im Finale der Champions League – diese zum Abschied zu gewinnen, wäre natürlich grandios", sagte der 38 Jahre alte DEL-Rekordtorschütze, der vor kurzem das Ende seiner Profilaufbahn angekündigt hatte.

Final-erfahrene Schiedsrichter

Leiten werden die Partie zwei erfahrene Referees: Für den US-Amerikaner Marc Lemelin und Mikko Kaukokari aus Finnland ist es bereits das zweite Endspiel. In der mit 12.044 Zuschauern ausverkauften Arena werden die Fans aus Deutschland allerdings in der Minderheit sein. Rund 500 Fans aus München werden erwartet.

Champions Hockey League in skandinavischer Hand

Seit der Saison 2014/15 wird die Champions Hockey League ausgetragen. Die ersten drei Auflagen gewannen Mannschaften aus Schweden, in der vergangenen Saison waren Finnen erfolgreich.

2014/15: Lulea Hockey (Schweden)

2015/16 Frölunda Indians (Schweden)

2016/17 Frölunda Indians (Schweden)

2017/18 JYP Jyväskylä (Finnland)