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Chance auf Tourteilnahme für Rad-Profi Schachmann eher gering | BR24

© dpa-Bildfunk/Alain Jocard

Deutschlands Straßenradmeister Maximilian Schachmann

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    Chance auf Tourteilnahme für Rad-Profi Schachmann eher gering

    Radprofi Maximilian Schachmann muss nach einem Schlüsselbeinbruch bei der Lombardei-Rundfahrt nicht operiert werden. Seine Teilnahme an der Tour de France ist aber fraglich. Für Tourhoffnung Buchmann wäre ein Ausfall des Edelhelfers bitter.

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    Bei Maximillian Schachmann steht mit Blick auf einen möglichen Tourstart am 29. August in Nizza laut Bora-hansgrohe-Teammanager Ralph Denk "ein großes Fragezeichen". Schachmann muss zwar trotz eines Schlüsselbeinbruchs nicht operiert werden. Dennoch: "Die Chance ist da, aber gering", teilte das Team des deutschen Straßenradmeisters am Dienstag (18.08.2020) mit. Auch der Berliner selbst ist wenig optimistisch: "Ich vermute, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass ich fahre. Zum Tour-Start wird der Bruch definitiv nicht verheilt sein", sagte der 26-jährige Berliner der "Bild". "Man muss einfach sehen, wie sich das Schmerzlevel entwickelt".

    Tourhoffnung Buchmann und seine Helfer angeschlagen

    Beim oberbayerischen Team waren mit Schachmann und Gregor Mühlberger jedoch nicht nur die Helfer von Tour-Hoffnungsträger Emanuel Buchmann betroffen. Sondern auch der Kapitän selbst ist angeschlagen. "Mit Blickwinkel auf unsere Mannschaft war es natürlich sehr bitter. Die Tour de France geht schon in knapp zwei Wochen los. Insofern war es schon ein harter Schlag für uns", sagt Teamchef Denk.

    Buchmann hatte sich bei seinem Sturz starke Prellungen im Rücken- und Gesäßbereich zugezogen. "Bei Emanuel müssen wir jetzt von Tag zu Tag schauen und Entscheidungen treffen. Prellungen und Hämatome können natürlich auch super langwierig sein", so Denk. Buchmann legt nun kurz vor der Großen Schleife (29. August bis 20. September) eine längere Trainingspause ein. Laut SWR-Radsportexperte Uli Fritz wollte der Radprofi allerdings bereits am Montag einen kleinen Fahr-Test absolvieren. Und anschließend ins Traininglager abreisen.