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Champions League: Zittersieg für den FC Bayern | BR24

© dpa-Bildfunk/Maxim Shipenkov

Spielszene Lokomotive Moskau - Bayern München

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    Champions League: Zittersieg für den FC Bayern

    Der FC Bayern hat sich auch von Lokomotive Moskau nicht stoppen lassen. Die Münchner gewannen in Moskau mit einiger Mühe und ohne großen Glanz mit 2:1 (1:0) und bauten ihre beeindruckende Rekord-Siegesserie in der Königsklasse aus.

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    Der Bayern-Express ist bei Lokomotive Moskau dank Anführer Joshua Kimmich zum nächsten Sieg in der Champions League getuckert. Der Fußball-Nationalspieler sorgte mit seinem technisch anspruchsvollen Volleyschuss für ein knappes 2:1 (1:0), mit dem der Titelverteidiger in der russischen Hauptstadt als Tabellenführer frühzeitig die Weichen für das Achtelfinale stellen konnte.

    Bayerns Defensive mit Problemen

    Bayern Münchens Trainer Hansi Flick vertraute im zweiten Gruppenspiel der Champions League bei Lokomotive Moskau der Mannschaft, die zuletzt schon Atlético Madrid mit 4:0 bezwungen hatte. Doch die erste Chance hatte Lokomotive Moskau in der 3. Minute. Smolov stand völlig frei vor Neuer, köpfte den Ball aber genau auf den Münchner Torwart.

    In der 13. Minute ging der Titelverteidiger in Führung. Leon Goretzka köpfte nach einer Flanke von Benjamin Pavard zum 1:0 - voraus gegangen war ein Traumpass von Corentin Tolisso. In der 26. Minute traf Kingsley Coman nur den Pfosten.

    Bayern hatte zwar die Partie unter Kontrolle, leistete sich aber immer wieder Nachlässigkeiten in der Abwehr. Denn der defensivstarke Tabellenvierte der russischen Liga zeigte sich offensiver als erwartet und setzte auf schnelle Umschaltmomente. Vor dem Tor fehlte Moskau aber oft die Präzision.

    Lokomotive Moskau mit couragierter Leistung

    Auf der anderen Seite ließen die Bayern viele klare Chancen liegen. Wie in der 57. Minute, als Serge Gnabry (kam in der Halbzeit für Thomas Müller) flach vor das Tor flankte. Joshua Kimmich hätte eigentlich nur einschieben müssen, traf aber nur einen Moskauer Spieler. Zehn Minute später schoss Coman den Ball knapp über das Tor.

    Und so kam es wie sooft im Fußball: Anton Miranchuk erzielte in der 70. Minute den Ausgleichstreffer. Da sah die Münchner Verteidigung nicht gut aus. In den folgenden Minuten drängte der Außenseiter auf den Sieg - Ze Luis scheiterte in der 77. Minuten nur knapp. Nur kurze Zeit später musste Neuer gegen Miranchuk klären. Die Gastgeber zeigten eine couragierte Leistung.

    In der 79. Minute traf Kimmich mit einem sehenswerten Schuss aus 20 Metern zum 2:1 - die Partie blieb aber bis zum Schluss eine Zitterpartie. Lok machte Druck und spielte die Bayern-Abwehr aus, blieb am Ende aber ohne Fortune. So konnte der FC Bayern seinen 13. Erfolg nacheinander in der Champions League bejubeln.

    "Das war ein Arbeitssieg - dreckig kann man auch dazu nehmen." Hansi Flick

    Rückflug gleich im Anschluss an das Spiel

    Um die Belastung vor den anstehenden Auswärtsspielen in der Liga in Köln (31.10.) und bei Erzrivale Borussia Dortmund (7.11.) sowie in der Königsklasse bei RB Salzburg in der kommenden Woche (3.11.) möglichst gering zu halten, ging es direkt nach der Partie mit Sondergenehmigung zurück nach München. An der Säbener Straße ist für 3.15 Uhr noch ein Corona-Test geplant.

    FC Lokomotive Moskau - Bayern München 1:2 (0:1)

    Moskau: Guilherme - Schiwogljadow, Corluka (46. Rajkovic), Murilo, Rybus - Ignatjew (76. Schemaletdinow), Kulikow (89. Lisakowitsch), Mirantschuk - Krychowiak, Smolow (75. Rybtschinsky) - Ze Luis. - Trainer: Nikolic

    München: Neuer - Pavard, Süle, Alaba, Hernandez - Kimmich, Goretzka (46. Martinez) - Thomas Müller (46. Gnabry), Tolisso, Coman (69. Douglas Costa) - Lewandowski. - Trainer: Flick

    Schiedsrichter: Istvan Kovacs (Rumänien)

    Tore: 0:1 Goretzka (13.), 1:1 Mirantschuk (70.), 1:2 Kimmich (79.)

    Zuschauer: 8.196

    Gelbe Karten: Schiwogljadow, Schemaletdinow, Murilo - Hernandez Erweiterte Stat