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Champions League-Sperre für ManCity aufgehoben | BR24

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Der internationale Sportgerichtshof CAS hat die zweijährige Sperre von Manchester City für die Fußball-Champions-League aufgehoben. Dem Premier-League-Klub von Trainer Pep Guardiola waren Verstöße gegen das "Financial Fair Play" vorgeworfen worden.

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Champions League-Sperre für ManCity aufgehoben

Der internationale Sportgerichtshof CAS hat die zweijährige Sperre von Manchester City für die Fußball-Champions-League aufgehoben. Dem Premier-League-Klub von Trainer Pep Guardiola waren Verstöße gegen das "Financial Fair Play" vorgeworfen worden.

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Manchester City darf in den kommenden beiden Saisons doch in der Champions League starten. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hob am Montag die von der Europäischen Fußball-Union wegen Verstößen gegen die Finanzregeln verhängte Europapokal-Sperre gegen den Club von Trainer Pep Guardiola auf.

CAS reduziert auch Geldstrafe

Die Europäische Fußball-Union hatte Man City mit dem Bann belegt und zu einer Geldstrafe von 30 Millionen Euro verurteilt. Die Geldstrafe wurde nun ebenfalls reduziert - auf 10 Millionen Euro.

Der CAS sah es nach dreitägiger Verhandlung als erwiesen an, dass City gegen Artikel 56 des "Financial Fair Play" verstoßen und nicht ausreichend mit dem Finanzkontrollgremium der UEFA kooperiert hätte. Nicht erwiesen sei der Vorwurf, Manchester habe unrechtmäßige Geldzuwendungen durch seine arabischen Investoren erhalten. Die deshalb vom Kontrollgremium am 14. Februar auferlegte zweijährige Europacup-Sperre für die Mannschaft um Teammanager Pep Guardiola und Nationalspieler İlkay Gündoğan sei daher unangemessen gewesen.

Eine Geldstrafe sei dennoch zu zahlen, betonte der CAS mit Verweis auf die "finanziellen Mittel" des Klubs sowie die Bedeutung der Kooperation mit den ermittelnden Institutionen, die City verweigert habe.

Umstrittene Gelder von Scheich Mansour

Zwischen 2012 und 2016 soll Man City Sponsoren-Einkünfte weit über Gebühr bewertet haben. Gelder wurden als Einnahmen durch Sponsoren aus Abu Dhabi deklariert, sollen aber von Club-Besitzer Scheich Mansour gezahlt worden sein. Darunter sind demnach auch Zahlungen von Etihad Airways, Citys Hauptsponsor. Der Verein streitet die Vorwürfe ab, sieht sich als Opfer einer Kampagne und zog deshalb vor den CAS nach Lausanne.

Der jüngst entthronte englische Meister wäre der erste europäische Topverein gewesen, der wegen Verstößen gegen das "Financial Fair Play" wirklich hart sanktioniert wird.

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Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat Manchester City die Starterlaubnis für den Europapokal gegeben. Das Urteil könnte wegweisend sein. Die UEFA-Regeln zu "Financial Fairplay" wirken nur noch wie eine Farce.

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