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Champions League: Kovac hat Plan B im Kopf | BR24

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Wer in der Partie bei Olympiakos Piräus aufläuft, das ließ Bayern-Trainer Niko Kovac bei der Abschluss-Pressekonferenz offen. Vor allem wie nach dem Ausfall von Niklas Süle die Innenverteidigung aussieht, bleibt spannend.

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Champions League: Kovac hat Plan B im Kopf

Die Bilanz des FC Bayern München in der Champions League ist bislang makellos. Trainer Niko Kovac sieht deshalb trotz zuletzt nicht überzeugender Leistungen in der Bundesliga gelassen-selbstbewusst auf die Partie bei Olympiakos Piräus.

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Niko Kovac

Natürlich tut auch Kovac der Kreuzbandriss von Innenverteidiger Niklas Süle weh. Der Trainer ist aber selbstbewusst genug zu sagen, dass ein Klub wie der FC Bayern das kompensieren kann und muss: "Niki fehlt jeder Mannschaft, aber beim FC Bayern haben wir schon sehr viel Qualität auf dieser Position, so dass ich zuversichtlich bin, dass wir diesen schwerwiegenden Ausfall kompensieren werden."

"Mit Benji (Pavard), Hernandez, Boateng und Javi (Martinez) haben wir vier Spieler, die das ausfüllen können." Bayern-Trainer Niko Kovac zur Besetzung der Innenverteidigung

Namentlich nannte er Benjamin Pavard, Jérôme Boateng und auch Javi Martinez als mögliche Vertreter des deutschen Nationalspielers, dem Kovac alle Zeit der Welt geben will, damit er gesund zurückkommt: "Man kann da keine Prognosen abgeben, wie lange es dauern wird. Man muss ihm die nötige Zeit geben, vor allem weil er die Verletzung am selben Knie schon mal hatte. Er darf nicht zu früh zu viel wollen. Deshalb müssen wir aufpassen und werden behutsam an die Sache herangehen."

Starker Gegner vor hitziger Kulisse

Auch ohne Süle und trotz deren gelungener Generalprobe gegen OFI Kreta ist ein Sieg für den FC Bayern bei den Griechen Pflicht. Auch wenn es bei der Abschlusskonferenz wieder mal mehr um Personalia (Süle-Ersatz, Javi Martinez, Thomas Müller!) ging, versuchte Kovac, den Blick aufs Spiel zu lenken (Anstoß: 21.00 Uhr/B5 aktuell überträgt die Partie live in voller Länge). "Bayern München will immer jedes Spiel gewinnen", so Kovac. "Wir wissen auch, dass wir gegen einen starken Gegner spielen, der gegen Tottenham ein 0:2 ausgeglichen hat. Es wird ein schwieriges Spiel. Aber wir gehen mit Sicherheit nicht rein und sagen: Was ist, wenn wir verlieren?"

Martinez? Müller? Mal sehen!

Die Aufstellung ließ er komplett offen. Weder wollte Kovac sagen, ob Thomas Müller spielt noch, wer nun Süle ersetzt. Dass Präsident Uli Hoeneß im Vorfeld Martinez als Sechser gefordert hat, sieht Kovac ebenfalls gelassen: "Der Präsident hat ja niemanden gefordert. Ich habe Javi in Augsburg gebracht, und das war die Entscheidung meines Trainerteams und meiner Person. Ich stelle die Mannschaft auf."

"Ob Müller spielt, wird man sehen." Niko Kovac

Dass die Bayern ein Hexenkessel erwartet, dessen sind sich Niko Kovac und die Mannschaft bewusst: "Die Stimmung soll für uns ein Faktor für Motivation sein. Wir wollen das für uns nutzen." So sieht es auch David Alaba: "Wir müssen darauf vorbereitet sein, was uns hier erwartet - und das wird eine überragende Stimmung sein."

Kovac: Offensiv sind wir stärker geworden"

Allgemeine Kritik, vor allem an der Defensivleistung seiner Mannschaft, ließ Kovac auf Nachfrage nur bedingt gelten: "Im Vergleich zum letzten Jahr sind wir nach vorne sehr viel effektiver geworden, haben 15 Treffer mehr erzielt. Hinten haben wir drei Gegentore mehr kassiert. Wenn man offensiver spielt, kann es schon mal passieren, dass man hinten mehr kriegt. Wir müssen daran arbeiten, dass wir die Balance finden und die richtigen Entscheidungen treffen, wenn wir den Ball nicht haben." Und weiter: "Insgesamt finde ich schon, dass eine Entwicklung zu sehen ist."

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