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Champions League: Klopp weiter, Guardiola raus | BR24

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Pep Guardiola und Manchester City haben das Halbfinale der Champions League verpasst. Jubeln durfte Außenseiter Tottenham Hotspur - und der FC Liverpool.

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Champions League: Klopp weiter, Guardiola raus

Der FC Liverpool ist zum zweiten Mal nacheinander in das Halbfinale der Champions League eingezogen - unspektakulär und souverän gegen den FC Porto. Dramen gab es in Manchester beim Spiel von City gegen Tottenham Hotspur.

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Nach seinem denkwürdigen Champions-League-Aus bemühte sich Manchester Citys Trainer Pep Guardiola um Haltung. "Ja, es ist hart, es ist grausam. Aber wir müssen es akzeptieren", sagte der Spanier nach dem 4:3-Spektakel im Viertelfinal-Rückspiel gegen Tottenham Hotspur. Trotz des Erfolgs hatten der Coach und der englische Fußball-Meister zum dritten Mal nacheinander das Halbfinale der Königsklasse verpasst. Durch das 1:0 im Hinspiel zog Tottenham erstmals in seiner Club-Geschichte in die Vorschlussrunde der Königsklasse ein.

FC Liverpool souverän in Porto

Der FC Liverpool machte es weniger dramatisch. Der 4:1-Erfolg beim FC Porto nach dem 2:0 in der ersten Partie war souverän. "Für uns ist das ganz toll, zum zweiten Mal in zwei Jahren im Halbfinale der Champions League zu sein. Das ist außergewöhnlich", sagte Klopp.

"Allein wie das klingt: Liverpool gegen Barcelona." Der Tabellenführer der Premier League spielt am 1. und 8. Mai um den erneuten Einzug in das Endspiel am 1. Juni in Madrid gegen den spanischen Meister. Tottenham muss sich mit Ajax Amsterdam auseinandersetzen.

Drama und Spektakel in Manchester

Das Spektakel in Manchester wird indes noch lange in Erinnerung bleiben: Vier Tore in den ersten elf Minuten - Champions-League-Rekord. Fünf Treffer in den ersten 21 Minuten - ebenfalls Rekord. Dazu kam der erlösende Hüfttreffer durch Tottenhams Fernando Llorente, der erst nach dem Videobeweis gegeben wurde.

Und der Schlussakt als Video-Drama in der Nachspielzeit, als Raheem Sterling Manchester scheinbar zum 5:3 und damit ins Glück schoss, doch erneut die Videoüberprüfung eine Abseitsstellung nachwies und Guardiola und Co. ins tiefste Unglück stürzte. "Es war ein böses Ende", sagte der frustrierte Guardiola. "Es war für jeden ein schönes Spiel." Nur eben nicht für ihn, die City-Fans und seine Mannschaft.