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Taylor Leier, Straubing Tigers (Archiv)

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Champions Hockey League: Aus für die Straubing Tigers

Champions Hockey League: Aus für die Straubing Tigers

Die Straubing Tigers sind im Achtelfinale der Champions Hockey League ausgeschieden. Die Niederbayern verloren ihr Heimspiel gegen Frölunda Göteborg mit 2:3. Trotzdem gab es Grund für die Fans zu feiern.

Das erhoffte niederbayerische Eishockeywunder ist ausgeblieben: die Straubing Tigers sind im Achtelfinale der Champions Hockey League (CHL) ausgeschieden. Vor 4.480 Zuschauern haben die Niederbayern im ausverkauften Stadion am Pulverturm gegen Frölunda Göteborg mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:1) verloren. Für das niederbayerische Eishockeyteam war es dennoch ein Erfolg.

Kurioser Siegtreffer

Das Hinspiel hatten die Tigers 0:4 verloren. Die beiden Straubinger Tore schossen Brandon Manning und Marcel Brandt.

Kurios war der Siegtreffer für Frölunda: Es war ein Eigentor ins leere Tor der Straubing Tigers, die gut fünf Minuten vor Schluss in Überzahl den Torwart vom Eis nahmen. Weil es aber im Eishockey keine Eigentore gibt, wird der Treffer dem Keeper von Frölunda, Frederik Dichow, zugeschrieben.

Fans feiern Straubing

Trotz der Niederlage haben die frenetischen Straubinger Fans ihre Mannschaft gefeiert. Die erste Teilnahme an der Champions Hockey League in der 80-jährigen Geschichte des Straubinger Tigers gilt als großer Erfolg.

Die Vorrundengruppe konnten die Tigers mit fünf Siegen in sechs Spielen gewinnen. Dann hatten die Straubinger ein wenig Pech bei der Auslosung. Sie mussten im Achtelfinale gegen Frölunda Göteborg spielen, eines der besten europäischen Eishockeyteams.

Gefeiert wurde in Straubing auch, weil kurz vor dem Spiel Verteidiger Cody Lampl zum vierten Mal Vater geworden war. Er fehlte deswegen im Line-Up der Tigers.

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