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CAS gibt Antrag von Luitz nicht statt: Disqualifikation bleibt | BR24

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Stefan Luitz hat im Gerangel um "Sauerstoffaffäre" eine Niederlage kassiert. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat seinen Antrag auf die Aussetzung der Disqualifikation abgelehnt. Der Allgäuer rutscht am Wochenende in der Startliste zurück.

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CAS gibt Antrag von Luitz nicht statt: Disqualifikation bleibt

Stefan Luitz hat im Gerangel um die "Sauerstoffaffäre" eine Niederlage kassiert. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hat seinen Antrag auf die Aussetzung der Disqualifikation beim Riesenslalom von Beaver Creek abgelehnt.

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Luitz' Anwältin bestätigte, dass der Internationale Sportgerichtshof CAS den Antrag des Rennläufers auf einstweilige Aussetzung der Disqualifikation vom Rennen in Beaver Creek nicht annimmt. Luitz bekommt diese Entscheidung bereits bei den aktuellen Rennen zu spüren. Beim Riesenslalom in Adelboden am Samstag rutscht der Rennfahrer aus Bolsterlang in der Startliste zurück. Statt in den Top sieben ist er nur noch in den Top 15.

Grundsätzliche Klärung noch angestrebt

Der Fall soll dennoch zur grundsätzlichen Klärung vor das CAS gebracht werden, hieß es in einer Mitteilung. Luitz wurde dort mit den Worten zitiert: "Es geht ja nicht nur um meine 100 Punkte, sondern darum, dass Klarheit im System herrschen muss."

Sauerstoff beim ersten Weltcupsieg eingeatmet

Der Allgäuer hatte bei seinem ersten Sieg im Weltcup vor einem Monat an der Strecke zwischen den Durchgängen Sauerstoff über eine Maske eingeatmet und damit gegen das Regelwerk des Internatiionalen Skiverbands FIS verstoßen. Nach FIS-Regularien ist die Einnahme von Sauerstoff während eines Wettkampfs untersagt. In den Regularien der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA ist die Nutzung dagegen gestattet. Luitz und der Deutsche Skiverband (DSV) hatten sich in Beaver Creek irrtümlich an den WADA- und nicht an den FIS-Regeln orientiert.