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Bundesliga: FC Bayern empfängt den Lieblingsgegner Bremen | BR24

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Nach der Länderspielpause empfängt der FC Bayern München den SV Werder Bremen. "Gut gerüstet" sieht Trainer Hansi Flick sein Team für die Fortsetzung der Siegesserie gegen die Hanseaten. Dennoch wirkte der Coach bei einigen Themen etwas wirsch.

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Bundesliga: FC Bayern empfängt den Lieblingsgegner Bremen

Nach der Länderspielpause empfängt der FC Bayern München den SV Werder Bremen. "Gut gerüstet" sieht Trainer Hansi Flick sein Team für die Fortsetzung der Siegesserie gegen die Hanseaten. Dennoch wirkte der Coach bei einigen Themen etwas wirsch.

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Eigentlich ist Flick ja positiv überrascht über die Rückkehr seiner gebeutelten Nationalspieler. Das sei angesichts der 0:6-Pleite gegen Spanien gar nicht "so zu erwarten, daher waren wir alle begeistert". Die Mannschaft habe im Training "vom ersten Moment an Qualität und Intensität" gezeigt.

Fragen zu Bundestrainer Löw und Vertragsangelegenheiten

Leicht gereizt reagierte der Coach dann aber auf Fragen zur Nationalmannschaft, die Rückkehr von Thomas Müller und Jérôme Boateng und zu Vertragsangelegenheiten. Jedem sei die Situation klar: "Jogi Löw und das Trainerteam haben die Entscheidung getroffen und das muss man respektieren. Es ist nicht meine Aufgabe, das zu bewerten. Ich bin froh, sie im Kader zu haben. Das sind zwei Qualitätsspieler." Über den Posten als Bundestrainer wollte er gar nichts sagen, er sei schlichtweg einfach "im hier und jetzt". Bezüglich der zum Saisonende scheidenden Boateng und David Alaba sagte er nur: "Wir haben noch ein großes Programm in dieser Saison vor der Brust. Daher plane ich zu 100.000 Prozent mit ihnen."

Tolisso mit muskulären Problemen, Neuzugang Nianzou im Kader

Neben dem langzeitverletzten Joshua Kimmich fällt nur Corentin Tolisso wegen muskulärer Probleme aus. Wie sein Mittelfeld gegen Bremen aussehen soll, dazu habe er "ein Gedankenspiel", welches er "aber nicht verraten" wollte. Fest steht, dass Torjäger Robert Lewandowski wohlbehalten vom Nationalmannschaftseinsatz zurück ist und gegen Bremen auflaufen wird. Einen Platz im Kader stellte er auch dem Abwehr-Neuzugang Tanguy Nianzou in Aussicht.

"Sehr kompakte Abwehr" von Werder erwartet

Auf die leichte Schulter will Flick den Gegner nicht nehmen. Die Hanseaten hätten "bis auf zwei Nationalspieler keine abgeben müssen und sich zwei Wochen auf uns vorbereiten" können. Außerdem hat er noch das Spiel in Bremen im Hinterkopf, das der FC Bayern knapp mit 1:0 gewonnen hatte. Da hätte Bremen auch "eine sehr kompakte Abwehr" gezeigt.

Bremen will "etwas historisches" schaffen

Passend dazu sind die Aussagen von Bremens Trainer Florian Kohfeldt im Vorfeld der Begegnung (Samstag, 21.11.2020, 15.30 Uhr, Liveeinblendungen in der Sendung "Heute im Stadion" auf Bayern 1): "Wir haben große Lust auf das Spiel". Seinem auf Rang neun stehenden Team gab der Coach mit: "Blendet die Tabelle aus, blendet die Ausgangsposition aus." Und angesichts der zuletzt so mageren Ausbeute gegen den FC Bayern hofft er: "Vielleicht fliegen wir am Samstag nach Bremen zurück und haben was Historisches geschafft".

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Nach der Länderspielpause empfängt der FC Bayern München den SV Werder Bremen. "Gut gerüstet" sieht Trainer Hansi Flick sein Team für die Fortsetzung der Siegesserie gegen die Hanseaten. Dennoch wirkte der Coach bei einigen Themen etwas wirsch.