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Bamberg's Augustine Rubit (21) vs. Berlin's Tim Schneider (10).
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Bamberg's Augustine Rubit (21) vs. Berlin's Tim Schneider (10).

Bamberg holte damit den ersten Titel seit der Meisterschaft 2017 und auch den ersten unter Trainer Federico Perego. Der Italiener hatte erst vor rund vier Wochen den entlassenen Ainars Bagatskis abgelöst. Für Alba hingegen war es die dritte Finalniederlage in Folge. Im Vorjahr hatte es in Pokal und Meisterschaft nicht gereicht zum Titel.

Starker Beginn der Bamberger

Brose begann hellwach und zwang Alba zu Fehlern. Die Berliner agierten ungewöhnlich nervös und gerieten ins Hintertreffen. Die 6150 Zuschauer in der ausverkauften "Frankenhölle", darunter 700 Berliner, sahen ein hart geführtes Duell. Bamberg wurde von der lautstarken Unterstützung getragen und dominierte das Spiel, Alba ließ den Rückstand aber nicht größer als acht Punkte werden. Zwischendurch kamen die Gäste sogar ran und gingen in Führung (35:34/19. Minute). Bis zur Halbzeitpause gerieten sie allerdings wieder in Rückstand.

Matchwinner: Nikolaos Zisis entschied kurz vor Schluss das Spiel

Matchwinner: Nikolaos Zisis entschied kurz vor Schluss das Spiel

Dramatische Schlussphase

Die Gastgeber kamen gut aus der Kabine und führten zuweilen zweistellig (65:54/32.). In einer dramatischen Schlussphase kämpften sich die Berliner Stück für Stück zurück in die Partie und glichen schließlich aus (78:78/39.). Rokas Giedraitis brachte Alba sogar in Führung (82:80). 2,4 Sekunden vor dem Ende allerdings ließ Nikolaos Zisis die Bamberger Fans mit einem Dreier jubeln. Der 35-jährige Grieche war damit der gefeierte Held und durfte sich ebenso wie Trainer Perego über eine Bierdusche freuen.

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B5 Sport vom 17.02.2019 - 18:15 Uhr