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Brose Bamberg fliegt im Viertelfinale aus dem Meisterturnier | BR24

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Brose Bamberg hat auch das Viertelfinalrückspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg verloren. Die Franken enttäuschten am Samstag beim 75:89 gegen die Niedersachsen. Zuvor hatte schon Titelverteidiger Bayern München den Einzug ins Halbfinale verpasst.

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Brose Bamberg fliegt im Viertelfinale aus dem Meisterturnier

Brose Bamberg hat auch das Viertelfinalrückspiel gegen die EWE Baskets Oldenburg verloren. Die Franken enttäuschten am Samstag beim 75:89 gegen die Niedersachsen. Zuvor hatte schon Titelverteidiger Bayern München den Einzug ins Halbfinale verpasst.

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Damit wird der Meister erstmals wieder seit 2009 nicht FC Bayern München oder Bamberg heißen, damals hatte Oldenburg den Titel geholt.

Einzug ins Halbfinale klar verpasst

Bereits das erste Duell hatte Oldenburg mit 86:81 für sich entschieden. Auch im Rückspiel konnte der einstige fränkische Seriensieger nicht überzeugen. "Wir hatten unsere Chancen, allerdings haben wir sie nicht so genutzt, wie wir es benötigt hätten", analysierte Brose-Trainer Roel Moors. "Wir haben es leider nicht geschafft, genügend Spieler auf ihr Top-Niveau zu bekommen. Das war unser großes Problem.“ Auch Christian Sengfelder blickte kritisch auf die gezeigte Leistung. "Wir haben heute mit viel Energie gespielt, waren allerdings immer wieder auch zu unkonzentriert. Das hat uns am Ende das Spiel und die kleine Serie gekostet", erklärte er nach dem verlorenen Duell. "Natürlich hat uns auch Elias Harris sehr gefehlt. Das soll aber keine Entschuldigung sein. Ich wollte gerne weiterkommen, daher bin ich sehr enttäuscht.“

Ausfall von Kapitän Harris schwächt die Franken

Nachdem der frühere NBA-Profi Jordan Crawford im ersten Viertelfinale noch müde wirkte, legte der Bamberger Guard furios los. Der US-Profi mit dem unbändigen Selbstbewusstsein schloss einen Fast-Break per Treffer einen Meter hinter der Dreipunkte-Linie ab. Durch einen Korbleger von Retin Obasohan führte Bamberg schnell mit 14:8 - ein Vorsprung, der zum Weiterkommen gereicht hätte.

Die Franken mussten jedoch auf ihren angeschlagenen Kapitän Elias Harris verzichten, der im schwarzen T-Shirt auf der Bank saß. Im Hinspiel hatte der Routinier die Hoffnungen der Franken mit 24 Punkten fast im Alleingang am Leben gehalten und fehlte mit seiner physischen Spielweise unter dem Korb sichtbar. Mit einem 11:0-Lauf drehte Oldenburg die Partie rund um die erste Viertelpause und zog bis auf 29:19 davon. Bis zur Halbzeit kämpfte sich Bamberg zwar wieder auf fünf Punkte heran, kam aber völlig indisponiert aus der Kabine. Knapp vier Minuten lang blieb das Team von Trainer Roel Moors ohne Punkt, versenkte im kompletten dritten Abschnitt nur vier Feldwürfe. Den beruhigenden Vorsprung verwaltete Oldenburg im Schlussviertel souverän.

Oldenburg trifft im Halbfinale voraussichtlich auf Alba Berlin

Im Halbfinale treffen die Oldenburger wie schon im Vorjahr voraussichtlich auf Pokalsieger Alba Berlin, der am Samstagabend (20.30 Uhr/MagentaSport) ein 93:68 aus dem Hinspiel gegen die BG Göttingen verteidigt. Titelverteidiger und Gastgeber Bayern München war bereits am Freitag im Viertelfinale überraschend an den MHP Riesen Ludwigsburg gescheitert.