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Bronze für Doppelsitzer Wendl/Arlt bei Rodel-WM in Sotschi | BR24

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Die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) holten zum Auftakt der Rodel-WM in Sotschi die Bronzemedaille hinter den Russen Alexander Denisew/Wladislaw Antonow und den Italienern Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner.

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Bronze für Doppelsitzer Wendl/Arlt bei Rodel-WM in Sotschi

Die Olympiasieger Tobias Wendl und Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) holten zum Auftakt der Rodel-WM in Sotschi die Bronzemedaille hinter den Russen Alexander Denisew/Wladislaw Antonow und den Italienern Emanuel Rieder/Simon Kainzwaldner.

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Damit haben die deutschen Doppelsitzer erstmals den Sieg im Sprint-Wettbewerb verpasst. Die Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken (Ilsenburg/Suhl) mussten ihren Titel in dem nicht-olympischen Wettbewerb abgeben, die Thüringer wurden nur Vierte.

Robin Geueke/David Gamm aus Winterberg belegten nach einem schweren Fahrfehler nur den zwölften Platz. Im Gegensatz zu den klassischen Rennen fällt die Entscheidung im Sprint in nur einem Lauf, die Zeitmessung beginnt mit fliegendem Start etwa 100 Meter nach der Startrampe.

Russische Athleten auf Heimbahn favorisiert

Das Ergebnis bietet einen Vorgeschmack darauf, wie schwierig es nicht nur für die deutschen Starter in Sotschi werden dürfte. Die russischen Athleten dürften auf ihrer Heimbahn in allen Disziplinen schwer zu schlagen sein.

Am Freitag folgen noch die Einzel-Sprint-Entscheidungen der Frauen und Männer. Am Wochenende stehen die klassischen Rennen der Doppelsitzer, Frauen (jeweils Samstag) und Männer (Sonntag) an. Abgeschlossen wird die WM am Sonntagnachmittag mit der Teamstaffel.

Deutsche Frauen im Sprint geschlagen

Bei den Frauen musste sich Hoffnungsträgerin Julia Taubitz (Oberwiesenthal) als Vierte geschlagen geben. Vor der 23-Jährigen holten Jekaterina Katnikowa und Tatjana Iwanowa einen russischen Doppelerfolg, die Lettin Eliza Cauce wurde Dritte.

Loch nur auf Rang 13 im WM-Sprint

Weltmeister Felix Loch hat sich im Sprint der starken russischen Konkurrenz beugen müssen und wartet weiterhin auf seinen ersten Sieg in der laufenden Saison. Der Vorjahres-Zweite im Sprintwettbewerb kam auf der Olympia-Bahn von 2014 nur auf den enttäuschenden 13. Platz vor seinem Teamkollegen Sebastian Bley, der 14. wurde. Neuer Weltmeister auf der verkürzten Strecke mit fliegendem Start wurde der Russe Roman Repilow vor dem Österreicher David Gleirscher und Dominik Fischnaller aus Italien.