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BR24 Sport jetzt live: Luitz und Schmid im Finale der Top 16 | BR24

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BR24 Sport jetzt live: Luitz und Schmid im Finale der Top 16

Beim Parallel-Riesenslalom der Herren in Lech/Zürs sind Stefan Luitz und Alexander Schmid stark gestartet. Luitz führt die Qualifikation vor Alexis Pinturault und Schmid an. BR24 Sport überträgt die finale Entscheidung ab 17.50 Uhr im Livestream.

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"Wir nehmen das ernst, uns macht das Spaß, und wir werden da voll angreifen", hatte Luitz die Marschroute vorgegeben. Die Taktik scheint aufzugehen: Luitz rauschte als Schnellster durch die Qualifikation. Nach zwei Läufen hatte er eine Gesamtzeit von 45,77 Sekunden. Der Franzose Pinturault lag nur 0,03 Sekunden zurück. Schmid war 0,07 Sekunden langsamer. "Mir macht der Wettbewerb Mann gegen Mann einfach Riesenspaß", sagte Luitz (Bolsterlang), "die Bedingungen sind perfekt." Schmid (Fischen) sprach von einem "sehr guten Gefühl, heute ist es einfach genial zum Skifahren. Das ist ein richtig geiles Event, es macht unheimlich Spaß."

Leicht wird es für das deutsche Duo aber nicht, denn im Achtelfinale stehen auch starke Konkurrenten wie die Norweger Aleksander Aamodt Kilde und Henrik Kristoffersen.

DSV-Trio kommt nicht durch die Quali

Die DSV-Starter Julian Rauchfuss und Linus Strasser schafften es auf Platz 22 und 29 dagegen nicht in die finalen Entscheidungen. Sebastian Holzmann schied aus. Auch Jungstar Lucas Braathen, der den Saisonauftakt der Techniker im österreichischen Sölden gewonnen hatte, blieb als 18. knapp hängen

Das Finale der Top 16 startet um 17.50 Uhr. Verfolgen Sie die Entscheidung im BR24 Livestream.

DSV-Team vor erstem Parallel-Event

In den beiden Parallel-Wettbewerben in der vergangenen Saison holte der DSV zwei Podestplätze. Luitz wurde in Alta Badia Zweiter, Schmid landete in Chamonix auf Platz drei. Ein Einsatz von Rauchfuss in Lech/Zürs stand wegen Schmerzen im Sprunggelenk auf der Kippe. Fabian Gratz fiel wegen Rückenproblemen aus.

Für Gratz rückte Straßer ins Team. Der Münchner hatte in der Vorbereitung wegen einer Entzündung der Quadrizepssehne drei Monate nicht auf Schnee trainieren können. "Seit drei Wochen trainiere ich wieder auf Schnee. Ich bin sehr zuversichtlich", sagte Straßer, der beim Parallel-Slalom in Stockholm 2017 seinen ersten Weltcup-Sieg gefeiert hatte.

Weiterer Coronafall im österreichischen Skiteam

Technikspezialistin Chiara Mair aus Österreich muss auf einen Start in Lech/Zürs verzichten, sie wurde positiv auf COVID-19 getestet. Zuvor hatte sich bereits ihr Teamkollege Marco Schwarz infiziert. Außerdem sind bei den österreichischen Skispringern Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer, Philipp Aschenwald und Cheftrainer Andreas Widhölzl positiv. Die 24-Jährige zeigt laut Verband keine Krankheitssymptome und hat sich "unverzüglich in Quarantäne begeben". Mair hatte am vergangenen Wochenende bei den Slalom-Rennen im finnischen Levi die Plätze acht und elf belegt.

Ihr Reporter ist an beiden Tagen Bernd Schmelzer.