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Bö gewinnt - drei DSV-Starter beim Sprint in Top 15 | BR24

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Das DSV-Sextett kam beim Sprint in Nove Mesto nicht fehlerfrei durch. Johannes Kühn, Benedikt Doll und Arnd Peiffer liefen trotzdem in die Top 15. Der Sieg ging an einen Norweger.

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Bö gewinnt - drei DSV-Starter beim Sprint in Top 15

Trotz bester Bedingungen reichte es für das DSV-Sextett beim Sprint der Herren in Nove Mesto nicht zu einem Podestplatz. Johannes Kühn, Benedikt Doll und Arnd Peiffer liefen in die Top 15. Der Sieg ging an einen Norweger.

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Ohne Zuschauer ging es am Freitag für die Biathleten im tschechischen Nove Mesto auf die 10-Kilometer-Sprintentscheidung. Der Sieg holte sich in 24:56.8 Minuten an den Norweger Johannes Thingnes Bö. Mit 22,8 Sekunden Rückstand schob sich der Franzose Quentin Fillon Maillet auf Rang zwei. Tarjei Bö hatte als Dritter schon 1:01.1 Minuten Rückstand auf seinen Bruder.

Drei DSV-Starter in Top 15

Trotz bester Bedingungen reichte es für keinen DSV-Starter nicht aufs Podest, denn Keiner bleib fehlerfrei! Johannes Kühn vom WSV Reit im Winkl verpasste zwei Scheiben (0/2), war aber mit 1:44,5 Rückstand auf Sieger Bö bester Deutscher Starter (11.). "Die Bedingungen am Stand waren gut, deshalb sind meine Fehler sehr ärgerlich", so Kühn. Auch Benedikt Doll (SZ Breitnau) musste zwei Strafrunden (1/1) laufen und reihte sich als 12. direkt hinter Kühn ein. "Bin zufrieden", so der 29-Jährige im ZDF-Interview. Die Fehlschüsse "wären vermeidbar gewesen, das ärgert mich." Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld) setzte im Wind- und Geräuschlosen-Stadion nur einen Schuss daneben (1/0). Allerdings war der 32-Jährige in der Loipe etwas langsamer als die Teamkollegen unterwegs und wurde 14. "War ein echtes Stück Arbeit heute", so Peiffer, der die Ruhe durchaus genießen konnte.

Schempp meldet sich im Weltcup zurück

Simon Schempp (SZ Uhingen/2:09.4) meldete sich nach zwei Monaten Pause zurück im Weltcup. Er leistete sich nur einen Fehlschuss und konnte mit Platz 21 ein relativ gutes Ergebnis einfahren. "Es war ein sehr schweres Rennen, aber ich bin zufrieden", so der 31-Jährige. "Ich hoffe, dass ich noch ein paar Rennen laufen kann." Philipp Horn (SV Eintracht Frankenhain) (2/1) wurde mit einem Rückstand von 2:29.4 Minuten 34. Auch Roman Rees verpasste auf Platz 45 die Weltcup-Punkte.