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Boateng hat sich mit Vertragsende beim FC Bayern abgefunden | BR24

© dpa-Bildfunk/Sven Hoppe

Jérôme Boateng

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    Boateng hat sich mit Vertragsende beim FC Bayern abgefunden

    Jérôme Boateng hat sich wohl damit abgefunden, dass sein zum Saisonende auslaufender Vertrag beim FC Bayern München nicht verlängert wird. Auch das Thema Nationalmannschaft ist abgehakt. Stattdessen zieht es den 32-Jährigen in eine Metropole.

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    "Ich war überrascht und hätte mir gewünscht, dass man sich vorher zusammensetzt. Jetzt beschäftige ich mich damit aber nicht mehr", sagte der Abwehrspieler im Interview mit "SPOX" und "Goal". Schon immer habe er erklärt, dass er "gerne noch einmal etwas anderes kennenlernen und eine neue Herausforderung annehmen möchte".

    Boateng: "Paris, London oder andere Städte interessant"

    Der Abwehrspieler liebäugelt mit einem Wechsel in eine Metropole. Er sei "ein Mensch, der es liebt, neue Städte, neue Kulturen und neue Menschen kennenzulernen". Dementsprechend seien "Paris, London, aber auch Städte außerhalb Europas interessant" für ihn. Außerdem sei er "eigentlich nicht der Typ, der gerne lange an einem Ort bleibt", erklärte der 32-Jährige.

    "Stolz" auf die zehn Jahre beim FC Bayern und die vielen Erfolge

    Der 32-Jährige war 2011 von Manchester City nach München gewechselt. Die zehn Jahre beim deutschen Rekordmeister werde er stets in guter Erinnerung behalten. "Wenn der Tag kommt, an dem die Wege sich trennen, werde ich stolz auf die Jahre und viele Erfolge mit diesem Verein zurückblicken. Nicht viele Fußballer dürfen so etwas erleben", erklärte Boateng.

    Löw gegen Comeback der drei Weltmeister: "Muss man respektieren"

    Boateng hat augenscheinlich auch praktisch keine Hoffnung mehr auf ein Comeback in der Nationalmannschaft unter Joachim Löw. Nach dem 0:6-Debakel gegen Spanien hatten einige Experten gefordert, dass der Bundestrainer den Bayern-Profi, dessen Teamkollegen Thomas Müller und auch Mats Hummels als drei Weltmeister von 2014 zurück in die Auswahl holen müsse. Löw aber wiegelte umgehend ab. Das hat auch Boateng verstanden. "Das wurde im vergangenen Jahr bereits klar kommuniziert. Der DFB hat sich für diesen Weg entschieden, das muss man respektieren - und das tue ich", so der 32-Jährige.