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Julian Draxler (l) umarmt Leroy Sané

Sorg verkündete mit großer Erleichterung, dass Boateng seine Erkrankung wohl überstanden hat: "Die Blutwerte sind gut. Heute hat er alles mitgemacht. Ich gehe davon aus, dass alles bis zum Wochenende passen wird". Bis auf den angeschlagenen Leon Goretzka bleibt es damit beim siebenköpfigen Block des angeschlagenen Rekordmeisters. Bundestrainer Joachim Löw musste für die Spiele in Amsterdam gegen die Niederlande und drei Tage später in St. Denis gegen Weltmeister Frankreich (20.45 Uhr) insgesamt bereits sieben Absagen verkraften. Sein Assistent widersprach aber Vorwürfen, es hätte dabei leichtfertige Absagen gegeben.

Schlagkräftiger Kader gegen runderneuerte Niederländer

Trotz aller Ausfälle ist die Mannschaft zuversichtlich. "Der Kader, der hier ist, ist aber schlagkräftig und hat gute Chancen, gute Ergebnisse zu erzielen", sagte Draxler. Das sei auch nötig, schließlich dürfe man die Partie gegen die Niederlande "nicht auf die leichte Schulter nehmen". Sorg erklärte, dass das Oranje-Team nach zwei nicht erreichten Turnieren einen erfolgreichen Umbruch geschafft habe. "Seitdem haben sie fast alle Spiele gewonnen", so Sorg.

Sicherheit die erste DFB-Devise

Bei der DFB-Auswahl ginge es jetzt aber erst einmal darum, die nötige Sicherheit zurück zu bekommen. Mit "harter Arbeit" soll aber auch das Offensivspiel wieder forciert werden. Besonders motiviert ist dabei Sané, der bei der WM in Russland die Nominierungshürde nicht überstanden hatte. "Es ist eine Ehre, für dein Land zu spielen, du musst dich da immer von deiner besten Seite zeigen", versprach er.