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Bildschirm statt Formel-E-Kurs für den Oberstdorfer Günther | BR24

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Seit Ende Februar ruht die Saison der Formel-E-Weltmeisterschaft. Der Oberstdorfer Maximilian Günther überbrückt die rennfreie Zeit wie zahlreiche Fahrerkollegen mit wöchentlichen eSports-Events.

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Bildschirm statt Formel-E-Kurs für den Oberstdorfer Günther

Seit Ende Februar ruht die Saison der Formel-E-Weltmeisterschaft. Der Oberstdorfer Maximilian Günther überbrückt die rennfreie Zeit wie zahlreiche Fahrerkollegen mit wöchentlichen eSports-Events.

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"Natürlich ist es für uns erstmal ungewohnt, unsere Rennen virtuell auszutragen", sagt Günther. Aber er habe "nun einmal keine andere Chance, auf der Strecke anzutreten". Daher sieht er die "Race at Home Challenge" als "tolle Gelegenheit".

Neuling auf der simulierten Rennstrecke

Glücklicherweise ist der Oberstdorfer schon immer gut darin, sich schnell an neue Gegebenheiten anzupassen. Denn er hat erst vor einigen Wochen mit dem Sim-Racing begonnen. "Man hat in der Test Round sowie im ersten Wertungslauf gesehen, dass sich alle Formel-E-Fahrer erst einmal an das Limit der Simulation herantasten müssen", so erklärt er die Anfangsschwierigkeiten.

"Zumindest ein wenig Formel-E-Normalität"

Trotzdem bleibt der 22-Jährige auch in der Simulation seiner Devise treu: "Ich will aus jedem Rennen, bei dem ich antrete, das Maximum herauszuholen". Und: Hauptsache ist, dass er überhaupt wieder einmal seinen BMW iFE.20 fahren kann. "Es fühlt sich gut an. Denn wir alle wissen nicht, wann und wie es mit dem realen Racing weitergeht. In so einer Situation macht es Spaß, sich über den Simulator zumindest ein wenig Formel-E-Normalität zurückzuholen."

Hoffen auf Rückkehr an die Rennstrecke, notfalls ohne Zuschauer

Bei allen Fahrern lebt die Hoffnung darauf, die reale Saison in absehbarer Zeit fortsetzen und beenden zu können. Doch "Formel-E-Rennen, wie wir sie kennen und lieben, sind im Moment leider unrealistisch", erklärt Günther. Darum unterstützt er sowohl die Idee von Rennen ohne Zuschauer als auch Läufe auf permanenten Strecken. Das sei zwar "für alle nicht ideal, aber offensichtlich die einzige Chance, in absehbarer Zeit wieder Rennen zu fahren", sagt der Formel-E-Pilot.

Jüngster Rennsieger der Formel-E

Dann könnte er auch auf der Rennstrecke wieder seinen Kampfgeist zeigen. Der hatte dem Allgäuer bereits in seinem dritten E-prix in Santiago de Chile seinen ersten Sieg beschert. Dabei wurde er mit 22 Jahren und 200 Tagen der jüngste Rennsieger in der Geschichte der Formel E.