BR24 Logo
BR24 Logo
Startseite
© BR24 Sport
Bildrechte: Sven Hoppe/dpa

Die deutschen Biathletinnen sind im slowenischen Pokljuka auch zu Beginn der zweiten Woche der Weltmeisterschaft ohne Medaille geblieben. Franziska Preuß belegte im Einzel als beste DSV-Skijägerin mit zwei Schießfehlern den siebten Platz.

Per Mail sharen
  • Artikel mit Video-Inhalten

Biathlon-WM: Preuß verpasst im Einzel eine Medaille

Das deutsche Biathlon-Team muss bei der WM im slowenischen Pokljuka weiter auf eine Medaille warten. Franziska Preuß verpasste im Einzel über 15 Kilometer als Siebte klar das Podest. Gold holte sich überraschend die Tschechin Marketa Davidova.

Per Mail sharen
Von
  • Nicole Hornischer

Es läuft einfach nicht: Auch im sechsten WM-Rennen gab es für das deutsche Biathlon-Team keine Medaille. Am nächsten zu den Podestplätzen landete Franziska Preuß als Siebte. Trotz eines Fehlers im zweiten Schießen war die Haagerin im Kampf um eine Medaille lange dabei. Doch bei der letzten Schießeinlage kassierte Preuß erneut eine Strafminute: Der Traum von einer Medaille war dahin.

Im Ziel hatte sie 2:14,4 Minuten Rückstand auf die Überraschungssiegerin Marketa Davidova. Die Tschechin blieb als Einzige der Spitzenläuferinnen fehlerlos. Silber ging an die Schwedin Hanna Öberg (1/+27,9 Sek.). Bronze sicherte sich die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold (1/1:04 Min.). "Ich bin zufrieden mit dem Rennen. Am Schießstand war ich einigermaßen stabil. Ich kann nicht soviel aussetzen bei mir. Natürlich will man bei einer WM um eine Medaille mitkämpfen - aber so ist es nun mal im Biathlon", sagte Preuß in der ARD-Sportschau.

Bei Herrmann "flutscht es derzeit" nicht

Zweitbeste Deutsche war Denise Herrmann als 15 (+2:29,70 Min.). In den ersten beiden Schießen kassierte sie jeweils seine Strafminute, die letzten beiden blieb sie fehlerlos. Doch auf der Loipe konnte sie keine Zeit mehr gut machen. "Es flutscht derzeit nicht so leicht. Ich bin muskulär etwas angeknockt. Mir geht es gerade schwer von der Hand," erklärte Herrmann ihre läuferische Leistung.

Vanessa Hinz, Vizeweltmeisterin in Antholz in dieser Disziplin, konnte ihre gute Schießleistung aus der Verfolgung, als sie fehlerfrei blieb, nicht wiederholen. Sie verfehlte dreimal die Scheiben und wurde am Ende 33. (+4:16,90 Min.). "Das war nicht schlecht war, aber auch nicht gut - das war einfach Mittelmaß", so die Schlierseerin.

Maren Hammerschmidt bestritt nach zweijähriger Pause ihr erstes WM-Rennen. Sie schoss zweimal daneben und landete damit auf dem 34. Platz (+4:20,7 Min.).