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Biathlon-WM: Damen holten die Kastanien aus dem Feuer | BR24

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Golden glänzte es bei der ersten Biathlon-WM nach dem Abgang von Laura Dahlmeier nicht. Aber die Damen holten mit viermal Silber die Kastanien aus dem Feuer. Mittendrin: zwei Bayerinnen. Die Herren mussten sich hingegen mit Bronze zufriedengeben.

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Biathlon-WM: Damen holten die Kastanien aus dem Feuer

Golden glänzte es bei der ersten Biathlon-WM nach dem Abgang von Laura Dahlmeier nicht. Aber die Damen holten mit viermal Silber die Kastanien aus dem Feuer. Mittendrin: zwei Bayerinnen. Die Herren mussten sich hingegen mit Bronze zufriedengeben.

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  • BR24 Sport

Den ganzen Winter hatten die deutschen Biathletinnen mit sich selbst und gegen die Zweifler gekämpft, die das Ende der weiblichen Biathlonerfolge prognostizierten. Am Ende hielten sie vier Silbermedaillen in den Händen. Die deutschen Damen können zufrieden mit sich sein, besonders, weil es im Vorfeld noch nicht danach aussah.

Franziska Preuß: Endlich "zwei Medaillen im Gepäck"

Die Familie war dabei, als sich die ehemalige Jugendolympiasiegerin Franziska Preuß vom SC Haag nach einem erneut schwierigen Winter endlich belohnt. Die Schnellschützin holte gemeinsam mit Erik Lesser im Mixed-Wettbewerb Silber. Und in der Damen-Staffel war sie es, die Deutschland auf einen Medaillenplatz schoss. "Mei, ich hab' jetzt zwei Medaillen im Gepäck. Ich bin die letzten Höhepunkte immer ohne heimgefahren. Von dem her bin ich wirklich positiv", lautet ihre Bilanz und ergänzt: "Das hat mich jetzt schon gefreut, dass ich das hinkriegt habe und, dass ich nicht aufgegeben habe".

Vanessa Hinz: "Traum in Erfüllung gegangen"

Vanessa Hinz ging es ähnlich, wenige Lichtblicke wurden überschattet von negativen Grenzerfahrungen wie bei der Staffel von Ruhpolding als sie nichts mehr traf und die Zweifel wuchsen, ob das noch was wird für die WM. "Es hat teilweise vom Laufen her gar nicht funktioniert. Und vom Schießen noch weniger", sagte sie rückblickend. Plötzlich ließ sich Hinz aber durch nichts mehr aus der Ruhe bringen. Plötzlich fielen die Scheiben. Und plötzlich holte sich die Schlierseerin ihre erste WM Einzelmedaille. "Es ist ein Traum, den träumt immer jeder. Und für mich ist er in Erfüllung gegangen. Und das ist einfach so wahnsinnig schön gewesen", sagt die Oberbayerin. Jetzt freut sie sich "auf daheim, auf meine Oma und meine Tante", die "schon Sekt kaltgestellt haben". Zumindest einmal durften die Herren auch anstoßen: nach dem Gewinn der Bronzemedaille in ihrem Staffelrennen.