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Biathlon-Staffel: DSV-Herren verschießen Podestplatz | BR24

© Icon Bild drucken 29.01.2020 imago 46348744 4924x3283 Pixel imago images / Ernst Wukits

Simon Schempp

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    Biathlon-Staffel: DSV-Herren verschießen Podestplatz

    Mit zehn Nachladern und einer Strafrunde reichte es für die Herren-Staffel im tschechischen Nove Mesto nicht aufs Podest. Das Team um Simon Schempp, Philipp Horn, Arnd Peiffer und Benedikt Doll lief beim Sieg des norwegischen Quartetts auf Rang fünf.

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    "Mit einer Strafrunde und zehn Nachladern gewinnen wir keinen Blumetopf", kritisierte Arnd Peiffer die schwache Schießleistung.

    Schempp feiert Staffel-Comeback

    Simon Schempp hatte nach seiner Wettkampfpause einen Einsatz als Startläufer bekommen. Der 31-Jährige verpasste nur Stehend zwei Scheiben und konnte mit 14,3 Sekunden Rückstand auf Norwegen an Philipp Horn übergeben. Schempp war etwas aufgeregt ins Rennen gegangen: "Wenn man so lange nicht ran durfte, strahlte er nach einem gelungenen Einsatz. Der Wahl-Ruhpoldinger hatte ein Jahr keinen Staffelwettbewerb bestritten. "Bin sehr zufrieden. Hab um die Schüssen kämpfen müssen."

    Horn zeigte sich weniger treffsicher. Sechs Nachlader und eine Strafrunde ließen seine Bilanz nicht so glänzen. Zudem war der Abstand auf die Führenden Norwegen auf 55,4 Sekunden angewachsen. Für mich war es heutes alles andere als leicht. Ich hab liegend schon gewackelt", erklärte Horn, der seine Fehler nicht ganz nachvollziehen konnte.

    Peiffer und Doll starten Aufholjagd

    Horn schickte Arnd Peiffer als Elften in die Runde. Der 32-Jährige verbesserte sich mit einem fehlerfreien Liegend-Schießen auf Rang acht. Auch Stehend lieferte er eine souveräne Schießleistung ab und konnte auf Platz vier und nur noch 47,5 Sekunden Rückstand auf Norwegen an Benedikt Doll übergeben.

    Hinter Norwegen hatten sich beim letzten Wechsel noch Italien und Weißrussland in Position gebracht. Doll räumte beim ersten Schießen alles ab und schob sich hinter Johannes Thingnes Bö (NOR) und den Russen Khalili auf Rang drei. Bö hatte allerdings schon 1:05.8 Minuten Vorsprung. Dem sicheren Schützen war der Staffel-Erfolg nicht mehr zu nehmen. Doll musste Nachladen und ging als Fünfter in die letzte Runde. "Nach dem Schießen war eigentlich klar, dass es nicht reichen würde", sagte Peiffer. "Ich bin echt gut rangekommen. Aber am letzten Anstieg "hab ich die Lücke einfach nicht zubekommen", erklärte Doll im ZDF-Interview. Der Sieg ging an Norwegen. Zweiter wurde die Ukraine vor Schweden.