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Biathlon: Ruhpolding zaubert Schnee, Deutsche wollen angreifen | BR24

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Nach den Schneeproblemen in Oberhof freuen sich die Biathleten beim zweiten Heim-Weltcup in Ruhpolding auf gute und sichere Bedingungen. Die deutschen Athleten wollen auch sportlich vorne angreifen.

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Biathlon: Ruhpolding zaubert Schnee, Deutsche wollen angreifen

Nach den Schneeproblemen in Oberhof freuen sich die Biathleten beim zweiten Heim-Weltcup in Ruhpolding auf gute und sichere Bedingungen. Die deutschen Athleten wollen auch sportlich vorne angreifen.

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"Wir waren ja schon auf der Wettkampfrunde, die ist bestens präpariert und da ist genügend Schnee vorhanden", sagte Verfolgungsweltmeisterin Denise Herrmann. Sachsens frisch gekürte Sportlerin des Jahres hatte nach dem Jahreswechsel dort schon einige Einheiten absolviert. "Ich hätte jetzt schon gerne langsam mal Winter. Aber ich habe auf die Wetterprognosen geguckt und es sieht bis Ende Januar nicht so gut aus. Doch in Ruhpolding werden es gute und faire Wettkämpfe", sagte die 31-Jährige. Zwar schneite es in Ruhpolding auch nicht, aber durch die niedrigen Nachttemperaturen konnten die Organisatoren viel und ausreichend Kunstschnee in der Chiemgau Arena produzieren. Zahlreiche freiwillige Helfer sind involviert.

Kritik zuletzt in Oberhof

Das war in Oberhof aufgrund des milden Wetters nicht möglich. Deshalb hatten die Organisatoren auf mehr als 30 LKW aus dem 400 Kilometer entfernten Gelsenkirchen Kunstschnee zur Streckenpräparation heranschaffen müssen. Der LKW-Transport hatte vor allem bei Umweltschützern für kontroverse Diskussionen gesorgt.

Preuß wieder dabei, Herrmann formstark

Sportlich wollen die deutschen Biathleten angreifen: Franziska Preuß ist nach ihrer Krankheitspause wieder dabei, Frauen-Bundestrainer Kristian Mehringer bremste allerdings etwas die Erwartungen: "Trainingstechnisch muss sie die zehn Tage erst mal verkraften. Sie soll locker an den Wettkampf rangehen." Mehr ist da sicher von der zuletzt formstarken Herrmann zu erwarten, die in Oberhof den bislang einzigen Podestplatz für die deutschen Biathletinnen in diesem Winter holte. Auch im Team soll endlich der Knoten platzen: "Die Staffel", sagte Mehringer "wollen wir mal auf dem Podium abschließen. Das ist das oberste Ziel."

Schempp aussortiert

Bei den Männern um Olympiasieger Arnd Peiffer soll an den Staffel-Erfolg mit Platz drei in Oberhof angeknüpft werden. Auch bei den Einzelwettkämpfen haben Peiffer und die bereits erfolgreichen Johannes Kühn und Benedikt Doll Chancen auf eine Top-Platzierung. Schwierig ist indes die Situation für die Ex-Weltmeister Simon Schempp und Erik Lesser, die in Ruhpolding wegen Formschwäche nicht an den Start gehen dürfen.

© BR/Christine Haberlander

Ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtlicher Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtlicher Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding

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Ehrenamtliche Mitarbeiter bei den Vorbereitungen zum Biathlon-Weltcup in Ruhpolding