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Biathlon: Peiffer stürzt bei französischem Vierfachsieg | BR24

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Nach den 20 Kilometern in Östersund standen vier französische Biathleten ganz oben. Benedikt Doll kam als bester Deutscher auf Platz 16, alle anderen fielen weit zurück. Noch schlimmer erging es Arnd Peiffer, der verletzt aussteigen musste.

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Biathlon: Peiffer stürzt bei französischem Vierfachsieg

Nach den 20 Kilometern in Östersund standen vier französische Biathleten ganz oben. Benedikt Doll kam als bester Deutscher auf Platz 16, alle anderen fielen weit zurück. Noch schlimmer erging es Arnd Peiffer, der verletzt aussteigen musste.

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Peiffer vom WSV Clausthal-Zellerfeld stürzte und musste, aussichtsreich in Position liegend, das Rennen nach der Hälfte aufgeben. Er zog sich Prellungen und eine Platzwunde am Kopf zu. Zudem brach sein Gewehrschaft.

Doll auf Platz 16, alle anderen abgeschlagen

Als bester Deutscher kam Doll vom SZ Breitnau mit vier Fehlschüssen auf Platz 16. Philipp Horn vom SV Eintracht Frankenhain erreichte nach drei Fehlschüssen Platz 27. Alle anderen deutschen Athleten kamen weit abgeschlagen ins Ziel: Johannes Kühn vom WSV Reit im Winkl (5 Fehlschüsse) als 41., der Wahl-Ruhpoldinger Simon Schempp (5 Fehlschüsse) auf Platz 53 und Erik Lesser vom SV Eintracht Frankenhain (4 Fehler) auf Platz 72.

Französischer Vierfachsieg

Sieger Martin Fourcade (1 Fehlschuss) durfte auf dem Podium mit seinen französischen Landsleuten Simon Desthieux (1) auf Platz zwei und dem Drittplatzierten Quentin Fillon Maillet (3) jubeln. Von Platz vier aus applaudierte mit Émilien Jaquelin ein weiterer Franzose.

© dpa-Bildfunk/Fredrik Sandberg/TT NEWS AGENCY

Drei Franzosen auf dem Podium

Ex-Weltmeister Schempp weiterhin mit argen Problemen

Für Schempp erfüllte sich seine Prophezeihung: "Es liegt eine Menge Arbeit vor mir", hatte der Wahl-Ruhpoldinger Ex-Weltmeister schon vor dem 20 Kilometern gesagt. Der 31-Jährige war in der vergangenen Saison beim Heimspiel in Oberhof wegen Rückenproblemen aus dem Wettkampfbetrieb ausgestiegen. Am Sonntag hatte er nach gut elf Monaten Wettkampfpause sein erstes Weltcuprennen bestritten und mit Platz 32 im Sprint mit zwei Fehlern und der 45. Laufzeit beendet. Auch mit der Mixed-Staffel war er weit am Podium vorbeigelaufen.