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Biathlon: Peiffer bester DSV-Athlet, Loginow gewinnt im Einzel | BR24

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Bildrechte: dpa-Bildfunk/Matthias Schrader

Beim Biathlon-Einzel in Antholz zeigten sich die deutschen Herren am Schießstand nicht ganz so zielsicher. Arnd Peiffer fuhr als Elfter das beste Ergebnis ein. Der Sieg ging an eine Russen.

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Biathlon: Peiffer bester DSV-Athlet, Loginow gewinnt im Einzel

Beim Biathlon-Einzel in Antholz zeigten sich die deutschen Herren am Schießstand nicht ganz so zielsicher. Arnd Peiffer fuhr als Elfter das beste Ergebnis ein. Der Sieg ging an eine Russen.

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Von
  • Margot Lamparter

Beim Einzel ging es in Antholz über die 20 Kilometer-Distanz. Geschossen wurde zweimal Liegend (Runde 1 und 3) und Stehend (Runde 2 und 4). Pro Schießfehler gab es eine Strafminute oben drauf.

Fehlerfrei blieb der Russe Alexander Loginow, der in 48:41,8 Minuten den Sieg feierte. Platz zwei ging an den Norweger Sturla Holm Laegreid (+59,5 Sekunden|0/1/1/0) vor dem Franzosen Quentin Fillot Maillet (+1:10,6 Minuten|0/0/1/1).

Peiffer vergibt mögliche Topplatzierung

Bei den DSV-Herren stand, wie tags zuvor bei den Frauen, die Null im Einzel nicht: Arnd Peiffer (+1:56,9|0/0/0/2) war zwar schnell, aber auch nicht fehlerfrei unterwegs. Der 33-Jährige patzte beim letzten Schießen und holte sich noch zwei Strafminuten ab. Dennoch lief Peiffer als Elfter noch das beste Ergebnis für das DSV-Sextett ein. "Ich hab gespürt, dass es von Schießen zu Schießen schwerer wurde", erklärte Peiffer. Dass er es nicht geschafft habe, die zwei Schüsse ins Ziel zu bringen, darüber ärgere er sich sehr.

Klar, denn es wäre ein Podestplatz für ihn drin gewesen. Deshalb konnte sich auch Bundestrainer Mark Kirchner nicht wirklich über das Abschneiden seiner Schützlinge freuen.

"Es war der ein oder andere Fehler doch zu viel." Bundestrainer Mark Kirchner

Roman Rees (+ 2:30,7|0/0/1/1) durfte einmal nachladen, weil beim ersten Schießen eine Patrone herausgefallen war, traf aber da noch alle Scheiben. Mit zwei Strafminuten kam er als 16. in die Wertung. Johannes Kühn (+2:36,4|0/1/1/1) reihte sich auf Platz 18 ein.

Doll ärgert sich über "dumme Fehler"

Benedikt Doll (+3:22,8|2/1/0/2) ging das Rennen schnell an, kam aber am Schießstand nicht ohne Probleme durch. Mit fünf Strafminuten war der 30-Jährige im Kampf um die vorderen Plätze nicht dabei. "Viel eigene Dummheit dabei", sagte Doll als 26. selbstkritisch. "Es muss halt alles zusammenpassen und das hat es nicht." Vier Scheiben verpasste auch Philipp Horn (+3:31,8|1/2/1/0) , was sich auch bei ihm negativ auf das Endergebnis auswirkte. Für ihn reichte es immerhin noch unter die Top 30.

Eine riesen Enttäuschung erlebte Erik Lesser (+4:33,2|0/1/0/3), dem in der aktuellen Saison schon wesentlich stärker Rennen gelungen waren. Er landete nicht unter den besten 40.