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Biathlon: Hinz' Aussetzer kostet Frauen-Staffel das Podest | BR24

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Die Biathlon-Frauen zeigen in Ruhpolding ein weitgehend fehlerfreies Staffel-Rennen. Doch ein Aussetzer beim Schießen von Vanessa Hinz vom SC Schliersee kostet der Mannschaft den anvisierten Podestplatz. Norwegen siegt erneut.

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Biathlon: Hinz' Aussetzer kostet Frauen-Staffel das Podest

Die Biathlon-Frauen zeigen in Ruhpolding ein weitgehend fehlerfreies Staffel-Rennen. Doch ein Aussetzer beim Schießen von Vanessa Hinz vom SC Schliersee kostet der Mannschaft den anvisierten Podestplatz. Norwegen siegt erneut.

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Ausgerechnet Hinz, die beim Sprint mit Platz acht der Lichtblick im deutschen Team war, leistete sich als dritte Läuferin im Stehendschießen einen Aussetzer. In Führung liegend machte sie stehend fünf Schießfehler, musste also zwei Strafrunden absolvieren - das war zu viel: Sie fiel bis auf eine Minute zurück. Obwohl ihre Teamkolleginnen Karolin Horchler, Franziska Preuß und Denise Herrmann fast fehlerfrei blieben, reichte es für Deutschland am Ende wieder nur zum undankbaren vierten Platz.

Den Sieg sicherte sich Norwegen (1:08:46,40 Stunden) vor Frankreich (0/8/+10,7) und der Schweiz (0/4/+20,7). Deutschland fehlten elf Sekunden auf das Podest und 31 Sekunden zum Sieg. Für die dominierenden Skandinavierinnen war es bereits der vierte Sieg im vierten Staffelrennen. Die deutschen Biathletinnen zeigten sich bei der Staffel-Generalprobe für die WM in Antholz (13. bis 23. Februar) insgesamt verbessert.

Weitgehend gutes Rennen

Startläuferin Horchler begann gut, leistete sich nur einen Nachlader im Stehendschießen und übergab mit einem Rückstand von 23 Sekunden. Preuß vom SC Haag stürzte als zweite Läuferin zwar auf einer Abfahrt und verlor dadurch wertvolle Zeit. Beim Schießen blieb sie allerdings makellos, machte damit ihren Fehler wett und brachte Deutschland bis auf Platz drei nach vorne. Nach einem fehlerfreien Liegendschießen lag Vanessa Hinz plötzlich sogar in Führung. Doch stehend machten ihr die Nerven einen Strich durch die Rechnung - der Rückstand wuchs nach zwei Strafrunden bis auf eine Minute. Eine fehlerfreie und laufstarke Schlussläuferin Herrmann brachte das deutsche Team zwar nochmal heran, konnte sich aber nur bis auf Platz vier verbessern.