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Biathlon-Damen enttäuschen beim Deutschland-Auftakt | BR24

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© Rundschau

In Abwesenheit von Laura Dahlmeier lieferten die deutschen Biathletinnen das schwächste Ergebnis in Oberhof überhaupt ab. Karolin Horchler war als 34. noch die Beste. Zuvor hatte es am Rennsteig immer Top-10-Plätze gegeben.

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Biathlon-Damen enttäuschen beim Deutschland-Auftakt

Der Biathlon-Weltcup auf Deutschland-Tour: Im thüringischen Oberhof haben die Damen mit dem Sprint das Weltcup-Wochenende eröffnet. In der kommenden Woche geht's nach Ruhpolding. Dort kämpfen die Organisatoren derzeit mit den Schneemassen.

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In der Oberhof-Arena am Rennsteig lief es zum Auftakt des langen Weltcup-Wochenendes am Donnerstag (10.01.19) für die sechs deutschen Skijägerinnen über die 7,5 Kilometer noch nicht wirklich rund. Denise Herrmann sollte als Hoffnungsträgerin den besten Platz möglichst in Podestnähe einfahren. Doch nicht nur ihr wollte kein perfektes Schießergebnis gelingen. Herrmann musste vier Extrarunden drehen und kam mit einem Rückstand von 1:28,7 Minuten auf Siegerin Vittozi als 36. ins Ziel. Platz zwei holte sich die Französin Anais Chevalier, Dritte wurde die Schwedin Hanna Öberg.

Enttäuschende Mannschaftsleistung

Mit Rang 34 war Karolin Horchler (ein Schießfehler) beste Athletin des Deutschen Skiverbands (DSV). Franziska Hildebrand (zwei) reihte sich als 40. ein. Teamkollegin Franziska Preuss musste dreimal in die Strafrunde und zeigte sich nach Platz 45 (+1:48,8 Minuten) recht unzufrieden: "Es war einfach richtig schlecht heute gearbeitet", analysierte Preuß ihr Schießergebnis. Aber "es hilft jetzt nichts, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir versuchen jetzt, es besser zu machen. Jeder muss das jetzt für sich analysieren und mit den Trainern reden, was heute verkehrt gegangen ist."

Ganz daneben ging es für Wahlbayerin Anna Weidel. Sie verfehlte zwar nur eine Scheibe verfehlt, doch läuferisch ging bei ihr nicht viel nach vorne. Im Ziel war es am Ende Rang 80. "Die insgesamte Mannschaftsleistung war enttäuschend", sagte Florian Steirer, der Disziplin-Trainer der Damen.

Dahlmeier in Ruhpolding wieder am Start - wenn das Wetter mitspielt

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier legte nach ihren gesundheitlichen Problemen im Sommer beim ersten Weltcup des Jahres eine Pause ein. In Ruhpolding will die 25-Jährige in der kommenden Woche aber wieder starten. Dort kämpfen die Organisatoren derzeit mit vielen Helfern gegen die Schneemassen. Der örtliche Ski-Club hatte in einem öffentlichen Aufruf darum gebeten, den Schnee in der Chiemgau-Arena zu beseitigen, um die Durchführung der Veranstaltung in der nächsten Woche nicht zu gefährden.

© BR

Vor dem Biathlon-Weltcup, der in der kommenden Woche in der Chiemgau-Arena in Ruhpolding stattfindet, kämpfen die Organisatoren mit den ungeheuren Schneemassen der letzten Tage.

Engelbert Schweiger, der Generalsekretär des Weltcup-Organisationskomitees und Leiter der Chiemgau-Arena, sagte dem "Traunsteiner Tagblatt": "Der Weltcup ist derzeit nicht gefährdet." Schweiger ergänzt: "Dass wir aber vor großen logistischen Herausforderungen stehen, ist nicht zu bestreiten."